War es wirklich Mord? (1965)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Seth Holt |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Horror |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1965-10-07 |
| TMDB-Bewertung | 7 (113 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der zehnjährige Joey Fane kehrt nach zwei Jahren in einer Einrichtung für Kinder mit Verhaltensstörungen in sein Elternhaus zurück. Eingewiesen wurde er nach dem tragischen Tod seiner kleinen Schwester. Doch die Heimkehr bringt keine Ruhe: Joey begegnet der Nanny der Familie, die schon frühere Generationen betreut hat, mit nacktem Entsetzen und offener Feindseligkeit. Seine Eltern halten ihn weiterhin für labil und potenziell gefährlich, doch der Junge bleibt bei seiner Behauptung, dass die Nanny nicht die ist, für die sie sich ausgibt, und dass sie ihm nach dem Leben trachtet. Die Geschichte hält die Spannung bewusst offen und überlässt es dem Publikum, zu entscheiden, ob Joey ein manipulativer Lügner ist oder ob hinter der Fassade der aufopferungsvollen Betreuerin tatsächlich etwas Bedrohliches steckt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1965 unter der Regie von Seth Holt. In den Hauptrollen sind Bette Davis, Wendy Craig, Jill Bennett und James Villiers zu sehen. Es handelt sich um ein Drama, das Elemente von Thriller und Horror verbindet.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Familiendrama, Thriller und Horror deutet an, dass der Film weniger auf äußere Schockmomente setzt als auf psychologische Verunsicherung. Die Konstellation aus einem misstrauten Kind, ratlosen Eltern und einer scheinbar untadeligen Vertrauensperson erzeugt eine Erzählform, die auf Ambivalenz angelegt ist: Die Geschichte funktioniert nur, solange beide Lesarten – Kind als unzuverlässiger Erzähler oder Nanny als Bedrohung – plausibel bleiben. Dass die Titelfigur der Nanny von Bette Davis verkörpert wird, verstärkt diese Doppeldeutigkeit, da die Rolle zwischen Fürsorge und Kontrolle changieren muss, damit die Spannung trägt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenbasis zählt der Film zu den Titeln, die im breiten Publikum wenig Spuren hinterlassen haben, im engeren Kreis der Betrachter aber solide beurteilt werden. Seit der Entstehung 1965 sind mehr als sechs Jahrzehnte vergangen, ein Zeitabstand, der den Film klar in eine frühere Phase psychologisch grundierter Thriller- und Horrorproduktionen einordnet, in der Spannung stärker aus Beziehungsdynamik als aus expliziter Darstellung gewonnen wurde.
Bilder






Besetzung & Stab
- Bette Davis als Nanny
- Wendy Craig als Virginia 'Virgie' Fane
- Jill Bennett als Aunt Pen
- James Villiers als Bill Fane
- William Dix als Joey Fane
- Pamela Franklin als Bobbie Medman
- Jack Watling als Dr. Medman
- Maurice Denham als Dr. Beamaster
- Alfred Burke als Dr. Wills
- Harry Fowler als Milkman
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Verfügbarkeit
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