Ein Toter spielt Klavier (1961)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Seth Holt |
|---|---|
| Genre | Thriller, Mystery, Horror |
| Laufzeit | 81 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1961-04-19 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (152 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Penny Appleby sitzt im Rollstuhl und reist nach zehn Jahren erstmals wieder an die französische Riviera, um ihren Vater zu besuchen. Statt ihm begegnet sie ihrer neuen Stiefmutter Jane, die erklärt, der Vater sei überraschend auf Geschäftsreise. Doch in der Nacht glaubt Penny, die Leiche ihres Vaters im Gästehaus zu entdecken. Immer wieder taucht der Leichnam vor ihr auf, ohne dass danach eine Spur davon bleibt. Der herbeigerufene Dr. Gerrard diagnostiziert Halluzinationen, während der Chauffeur Bob sich Penny gegenüber als Verbündeter anbietet. Zwischen Zweifel an der eigenen Wahrnehmung und dem Verdacht, dass um sie herum etwas Bewusstes im Gange ist, bewegt sich die Geschichte weiter, ohne dass ihr Ausgang hier vorwegzunehmen wäre.
Entstehungsgeschichte
„Ein Toter spielt Klavier“, im Original „Taste of Fear“, entstand 1961 unter der Regie von Seth Holt. Die Besetzung besteht aus Susan Strasberg als Penny, Ronald Lewis als Bob, Ann Todd als Jane und Christopher Lee. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Mystery und Horror zeigt sich schon in der Anlage der Handlung: Statt auf offene Gewalt setzt die Geschichte auf ein Rätsel, das sich um Wahrnehmung, Vertrauen und die Frage dreht, ob eine körperlich eingeschränkte Hauptfigur ihrer eigenen Wahrnehmung trauen kann. Dass die Leiche des Vaters wiederholt erscheint und ebenso spurlos wieder verschwindet, verlagert die Spannung von äußerer Bedrohung auf innere Verunsicherung. Die Konstellation aus Stiefmutter, Chauffeur und Arzt liefert mehrere Figuren, die Pennys Version der Ereignisse stützen oder infrage stellen könnten, was der Erzählung eine kammerspielartige, misstrauische Grundstimmung gibt, in der jede Figur potenziell doppeldeutig wirkt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis zählt der Titel zu jenen Filmen, die abseits großer Publikumszahlen ein kleines, aber konstant zustimmendes Echo finden. Seit dem Erscheinungsjahr 1961 liegen mehr als sechs Jahrzehnte, aus denen der Film als Beispiel für psychologisch angelegten Horror- und Mystery-Thriller jener Zeit hervorgeht, der auf Verunsicherung statt auf explizite Schreckmomente setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Susan Strasberg als Penny Appleby
- Ronald Lewis als Robert
- Ann Todd als Jane Appleby
- Christopher Lee als Doctor Pierre Gerrard
- John Serret als Inspector Legrand
- Leonard Sachs als Mr. Spratt
- Anne Blake als Marie the Maid
- Fred Johnson als Mr. Appleby
- Madame Lobegue als Swiss Air Hostess (uncredited)
- Bernard Browne als Gendarme (uncredited)
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Verfügbarkeit
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