Von Angesicht zu Angesicht (1976)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ingmar Bergman |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1976-04-05 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (140 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Psychiaterin lebt vorübergehend getrennt von ihrer Familie und zieht für diese Zeit in das Haus ihrer Kindheit. Der Alltag in der psychiatrischen Klinik, in der sie arbeitet, und die Rückkehr an einen Ort voller früher Erinnerungen beginnen sich zu überlagern. Was als vorübergehende Umstellung beginnt, verdichtet sich zu einem seelischen Ausnahmezustand: Berufliche Pflichten und private Beziehungen greifen ineinander, bis die Frau, die sonst anderen bei der Bewältigung ihrer Krisen hilft, selbst mit lange verdrängten Ängsten konfrontiert wird. Wie weit dieser Zusammenbruch führt und wie die Geschichte endet, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1976 unter der Regie von Ingmar Bergman und ist als Kinofassung von rund 135 Minuten aus einer vierteiligen schwedischen Fernsehserie desselben Jahres hervorgegangen, die für diese Form gekürzt und neu montiert wurde. In den Hauptrollen sind Liv Ullmann, Erland Josephson, Aino Taube und Gunnar Björnstrand zu sehen. Das Genre wird als Drama eingeordnet.
Hinter den Kulissen
Dass der Stoff ursprünglich als mehrteilige Fernsehserie angelegt war und erst nachträglich zu einem abendfüllenden Film verdichtet wurde, erklärt die dichte, episodenhafte Struktur, in der sich Klinikalltag, Familienleben und innere Erinnerungsbilder abwechseln. Die Konzentration auf eine einzelne Figur, deren berufliche Rolle als Psychiaterin und deren private Erschütterung sich spiegeln, macht die Geschichte weniger zu einem äußeren Handlungsdrama als zu einer Studie eines inneren Zusammenbruchs. Die Beschränkung auf ein reines Dramengenre, ohne Genremischung, unterstreicht diesen Fokus auf psychologische Vorgänge statt auf äußere Spannung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis steht der Film im soliden, aber nicht überragenden Bereich seiner Bewertungsskala – ein Ergebnis, das angesichts der begrenzten Zahl an Stimmen mit Vorsicht zu lesen ist. Seit der Entstehung 1976 sind inzwischen fast fünf Jahrzehnte vergangen, ein Abstand, der den Film klar in eine andere Filmära einordnet als das heutige Kino. Innerhalb des Dramengenres steht er für eine Erzählweise, die psychologische Innensicht und familiäre Verstrickung in den Mittelpunkt stellt, ohne auf äußere Genreelemente zurückzugreifen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Liv Ullmann als Dr. Jenny Isaksson
- Erland Josephson als Dr. Tomas Jacobi
- Aino Taube als Jenny's Grandmother
- Gunnar Björnstrand als Jenny's Grandfather
- Kristina Adolphson als Nurse Veronica
- Marianne Aminoff als Jenny's Mother
- Gösta Ekman als Mikael Strömberg
- Helene Friberg als Anna Isaksson
- Ulf Johansson als Helmuth Wankel
- Sven Lindberg als Erik Isaksson
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Verfügbarkeit
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