Vollmondnächte (1984)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Eric Rohmer |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1984-08-29 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (143 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Louise ist eine junge Frau, die sich in ihrer festen Beziehung eingeengt fühlt. Ihr Freund ist besitzergreifend, und sie spürt das Bedürfnis nach einem eigenen Rückzugsort. Also mietet sie sich eine kleine Wohnung in Paris, getrennt von der gemeinsamen Wohnung mit ihrem Partner. Überzeugt davon, noch nicht bereit für ein Leben als Paar zu sein, lässt sie sich auf eine Reihe oberflächlicher Begegnungen ein. Wie ernst es ihr mit dieser Freiheit tatsächlich ist und wohin sie diese Entscheidungen führen, bleibt der Entwicklung der Geschichte selbst überlassen.
Entstehungsgeschichte
„Vollmondnächte“ entstand 1984 unter der Regie von Eric Rohmer. In den Hauptrollen sind Pascale Ogier, Tchéky Karyo, Fabrice Luchini und Virginie Thévenet zu sehen. Der Film ist Teil einer Reihe, die unter dem Titel „Comedias y proverbios“ zusammengefasst wird, und bildet darin die vierte Station.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm passt zu einer Geschichte, die weniger auf äußere Handlung als auf die innere Zerrissenheit ihrer Hauptfigur setzt. Louises Wunsch nach einem eigenen Raum neben der Beziehung wird nicht als einfache Entscheidung inszeniert, sondern als Suche mit offenem Ausgang, die von Zweifeln und Selbsttäuschung begleitet ist. Dass die Nebenfiguren aus einem überschaubaren Kreis stammen, deutet auf ein kammerspielartiges Erzählen hin, das sich stärker für Gespräche und Beziehungsdynamiken interessiert als für äußere Ereignisse. Der Titel selbst, der auf einen astronomischen Rhythmus verweist, legt nahe, dass Wiederkehr und Zyklen eine Rolle spielen – ein Motiv, das zur Frage passt, ob Louise ihre Freiheit wirklich will oder nur erprobt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überragenden Bereich. Seit seiner Entstehung 1984 sind mittlerweile über vierzig Jahre vergangen, was ihn zeitlich deutlich von aktuellen Beziehungsdramen abrückt. Innerhalb des Liebesfilm- und Drama-Genres steht er für eine Erzählweise, die auf psychologische Genauigkeit statt auf große Gesten setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Pascale Ogier als Louise
- Tchéky Karyo als Remi
- Fabrice Luchini als Octave
- Virginie Thévenet als Camille
- Christian Vadim als Bastien
- László Szabó als Painter at Cafe
- Lisa Garneri als Tina the Babysitter
- Mathieu Schiffman als Louise's Decorator Friend
- Anne-Séverine Liotard als Marianne
- Hervé Grandsart als Remi's Friend Bertrand
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Verfügbarkeit
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