Vital (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Shinya Tsukamoto |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Liebesfilm |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-12-11 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (115 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Autounfall reißt Hiroshi aus seinem Leben, ohne dass etwas davon zurückbleibt: kein Gedächtnis an das, was war, nicht einmal an den Unfall selbst. Erst ein zufällig in seine Hände gelangtes Anatomiebuch weckt in ihm etwas Vertrautes wieder, und er nimmt sein Medizinstudium erneut auf. Als im Anatomiekurs die Sektion einer jungen Frau ansteht, ahnt er zunächst nicht, wen er da vor sich hat. Mit jedem Schnitt, den er an dem toten Körper vornimmt, kehren jedoch Bruchstücke seiner Erinnerung zurück. Getrieben von der Hoffnung, sein verschwundenes Leben in diesem Körper wiederzufinden, macht sich Hiroshi auf eine fieberhafte, zunehmend obsessive Suche nach sich selbst.
Entstehungsgeschichte
„Vital“ entstand 2004 unter der Regie von Shinya Tsukamoto. In der Hauptrolle des Hiroshi ist Tadanobu Asano zu sehen, an seiner Seite stehen 柄本奈美, Kiki und 串田和美. Der Film ist als Drama, Thriller und Liebesfilm angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Thriller und Liebesfilm deutet an, dass „Vital“ weniger auf äußere Spannung als auf einen inneren Zustand zielt: Gedächtnisverlust, Trauer und Begehren verschränken sich in einer Handlung, die den menschlichen Körper zum Ort der Erinnerung macht. Dass ausgerechnet die Sektion einer Leiche zum Auslöser für Hiroshis Erinnerungen wird, verbindet das nüchterne, klinische Setting der Anatomie mit einem sehr persönlichen, emotionalen Verlust. Die Geschichte ist als Suche angelegt, die von Anfang an eine doppelte Bewegung enthält – nach außen, in ein fremdes Leben hinein, und nach innen, zurück zu sich selbst. Damit liegt der Schwerpunkt erkennbar auf der psychologischen Erkundung einer Figur statt auf klassischer Thrillerdramaturgie mit Auflösung und Antagonisten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich „Vital“ im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2004 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, der Film bleibt aber ein Beispiel für ein Autorenkino, das Genregrenzen zwischen Drama, Thriller und Liebesfilm bewusst verwischt, statt sich klar einer Kategorie zuzuordnen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Tadanobu Asano als Hiroshi Takagi
- Nami Tsukamoto als Ryoko Ooyama
- Kiki als Ikumi
- Kazuyoshi Kushida als Hiroshi's Father
- Lily als Hiroshi's Mother
- Hana Kino als Mrs. Ooyama
- Go Riju als Dr. Nakai
- Jun Kunimura als Mr. Ooyama
- Ittoku Kishibe als Dr. Kashiwabuchi
- Masato Tsujioka
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Verfügbarkeit
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