Und dann der Regen (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Icíar Bollaín |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-01-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 10.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (301 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Costa ist ein Filmproduzent, der an wenig glaubt, Sebastián ein junger, idealistischer Regisseur. Gemeinsam arbeiten sie an einem ehrgeizigen Projekt, das in Bolivien gedreht werden soll. Ihr Film handelt von der Ankunft der Spanier in Amerika und rückt die Brutalität dieses Unternehmens in den Vordergrund, ebenso wie den Mut einiger Kirchenleute, die den Schwertern und Ketten nur ihre Worte entgegensetzten.
Bolivien soll dabei als filmisches Santo Domingo dienen. Doch was die beiden dort erwartet, übersteigt ihre Vorstellungen und erschüttert sie bis ins Innerste. Als im April 2000 der Wasserkrieg ausbricht, geraten die Überzeugungen des einen und die Gleichgültigkeit des anderen ins Wanken. Beide werden auf eine emotionale Reise geschickt, die sie in entgegengesetzte Richtungen führt.
Entstehungsgeschichte
Icíar Bollaín inszenierte das Drama, das 2011 erschien. Zur Besetzung gehören Luis Tosar, Gael García Bernal, Juan Carlos Aduviri und Karra Elejalde. International trägt der Film den Titel „Even the Rain“. Ab 12 Jahren ist er freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Historie auf mehreren Ebenen. Die historische Dimension betrifft einerseits die Eroberung Amerikas, von der der Film im Film erzählt, andererseits den Wasserkrieg, der das Filmprojekt der Figuren überschattet. Diese doppelte Anlage erlaubt es, Vergangenheit und Gegenwart direkt aufeinander zu beziehen.
Die Struktur des Films im Film ist dabei zentral. Während die Figuren von Unterdrückung und Widerstand vergangener Jahrhunderte erzählen wollen, werden sie selbst mit einem aktuellen Konflikt konfrontiert. Die Gegenüberstellung eines skeptischen Produzenten und eines idealistischen Regisseurs, die sich in entgegengesetzte Richtungen entwickeln, macht deutlich, dass es weniger um feste Haltungen als um ihre Erschütterung geht. Der Stoff berührt Fragen nach Ausbeutung und Verantwortung, die über die Filmhandlung hinausreichen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 von 10 Punkten wird der Film überwiegend positiv gesehen. Die Basis aus einigen hundert Stimmen ist überschaubar.
15 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Beispiel für ein historisches Drama, das Geschichte nicht nur nacherzählt, sondern ihre Wiederholung in der Gegenwart befragt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Luis Tosar als Costa
- Gael García Bernal als Sebastián
- Juan Carlos Aduviri als Daniel / Hatuey
- Karra Elejalde als Antón / Christopher Columbus
- Raúl Arévalo als Juan / Antonio de Montesinos
- Cassandra Ciangherotti als María
- Carlos Santos als Alberto / Bartolomé de las Casas
- Milena Soliz als Belén / Panuca
- Leónidas Chiri als Teresa
- Ezequiel Díaz als Bruno
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Verfügbarkeit
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