El Olivo - Der Olivenbaum (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Icíar Bollaín |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-05-06 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (145 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alma ist Anfang zwanzig, ungestüm und mit ganzem Herzen an ihrem Großvater hängend. Seit die Familie gegen seinen Willen den jahrhundertealten Olivenbaum vom Hof verkauft hat, spricht der alte Mann nicht mehr und verliert sich zusehends im Nebel des Alters. Für Alma steht fest: Der Baum muss zurück. Das Problem dabei ist nur, dass er längst, eingetopft und als Aushängeschild für Nachhaltigkeit inszeniert, im Atrium eines Düsseldorfer Energiekonzerns steht. Ohne viel zu überlegen, macht sich Alma auf den Weg – begleitet von zwei Mitstreitern, ihrem eigenwilligen Onkel Alcachofa und ihrem stillen Verehrer Rafa, die beide kaum ahnen, worauf sie sich mit dieser Reise einlassen.
Entstehungsgeschichte
Icíar Bollaín führte bei diesem 2016 entstandenen spanischen Film Regie, der Drama und Komödie miteinander verbindet. In den Hauptrollen sind Anna Castillo als Alma sowie Javier Gutiérrez, Pep Ambròs und Manuel Cucala zu sehen. Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Komödie passt zu einer Geschichte, die einen ernsten Kern – Alter, Erinnerung, Verlust, familiäre Schuld – mit einer Handlung verknüpft, die in ihrer Anlage fast schon abenteuerlich anmutet: eine junge Frau, die mit zwei unbedarften Begleitern quer durch Europa zieht, um einen Baum aus einem Konzernatrium zurückzuholen. Der Vergleich mit Don Quijote und seinen Sancho Pansas, den die Geschichte selbst nahelegt, verweist auf den Ton des Films: idealistisch, ein wenig naiv, aber getragen von echter Zuneigung. Der Baum fungiert dabei als Symbol, das zwei Welten gegenüberstellt – ländliche Herkunft und Tradition auf der einen, ein moderner Konzern, der Nachhaltigkeit als Image nutzt, auf der anderen Seite.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile knapp zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung durch das Publikum viel verschoben hat. Innerhalb des Genres steht er für eine Spielart, die persönliche, familiäre Konflikte mit gesellschaftlich aufgeladenen Themen wie Nachhaltigkeit und Konzernmacht verbindet, ohne dabei die leichtere, tragikomische Erzählweise aufzugeben.
Bilder






Besetzung & Stab
- Anna Castillo als Alma
- Javier Gutiérrez als Alcachofa
- Pep Ambròs als Rafa
- Manuel Cucala als Ramón
- Miguel Ángel Aladrén als Luis
- Carme Pla als Vanessa
- Ana Isabel Mena als Sole
- María Romero als Wiki
- Paula Usero als Adelle
- Janina Agnes Schröder als Sophie
Weitere Filme von Icíar Bollaín
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.