Maixabel (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Icíar Bollaín |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-09-24 |
| TMDB-Bewertung | 7 (141 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 2000 wird Juan Maria Jauregi von der ETA getötet. Elf Jahre später erhält seine Frau, Maixabel Lasa, eine Bitte, die sie nicht erwartet hatte: Einer der Männer, die für den Mord verantwortlich sind, möchte sich mit ihr im Gefängnis Nanclares de la Oca in Araba treffen. Er hat sich mittlerweile von der Terrorgruppe gelöst und verbüßt seine Strafe. Maixabel steht vor der Entscheidung, sich dieser Begegnung zu stellen, obwohl ihr Schmerz über den Verlust nicht vergangen ist. Sie entscheidet sich für das Gespräch, mit der Begründung, jeder verdiene eine zweite Chance. Wie diese Begegnung ausgeht und was sie in ihr auslöst, bleibt der eigentliche Kern der Geschichte.
Entstehungsgeschichte
„Maixabel“ entstand 2021 unter der Regie von Icíar Bollaín. In den Hauptrollen sind Blanca Portillo, Luis Tosar, Urko Olazábal und María Cerezuela zu sehen. Der Film ist als Drama angelegt und beruht auf der Situation um Maixabel Lasa und die Folgen des Attentats auf ihren Mann.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verzichtet auf klassische Spannungsdramaturgie und konzentriert sich stattdessen auf ein Gespräch zwischen Opfer und Täter, das Jahre nach der Tat stattfindet. Diese Anlage macht deutlich, dass es hier weniger um den Gewaltakt selbst geht als um dessen langfristige Verarbeitung, um Schuld, Reue und die Frage, wie sich Menschen nach einer solchen Tat begegnen können. Die Besetzung mit Blanca Portillo und Luis Tosar in zentralen Rollen deutet auf ein Kammerspiel hin, das stark auf Dialoge und Mimik setzt statt auf äußere Handlung. Das Genre Drama ist hier konsequent gewählt: Es geht um innere Konflikte, moralische Abwägungen und die Auseinandersetzung mit einem realen politischen Konflikt in Spanien, ohne dass der Film daraus eine reißerische Erzählung macht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer noch begrenzten Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber noch nicht breit abgesichertes Bild ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2021 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, in denen sich der Film als ernsthafter Beitrag zu Dramen über politische Gewalt und ihre Nachwirkungen positioniert. Innerhalb des Genres steht „Maixabel“ für einen Zugang, der auf Zurückhaltung statt auf Effekt setzt und den Fokus auf die Perspektive der Betroffenen legt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Blanca Portillo als Maixabel Lasa
- Luis Tosar als Ibon Etxezarreta
- Urko Olazábal als Luis Carrasco
- María Cerezuela als María Jáuregui
- Tamara Canosa als Esther
- María Jesús Hoyos als Madre de Ibon
- Arantxa Aranguren als Carmen
- Bruno Sevilla als Luichi (Marido María)
- Josu Ormaetxe als Juan Mari Jáuregui
- Martxelo Rubio als Amigo Maixabel
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Verfügbarkeit
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