Ugly (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anurag Kashyap |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama, Mystery, Krimi |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-05-17 |
| Budget | 700.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.200.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (139 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein zehnjähriges Mädchen begleitet ihren alleinerziehenden Vater für einen Tag durch die Stadt – und verschwindet spurlos. Was zunächst wie ein klassischer Vermisstenfall wirkt, entfaltet sich zu einem Geflecht aus Schuld, Misstrauen und persönlichen Abgründen. Neben dem Vater gerät auch ein drogenabhängiger Polizist mit ausgeprägten Machtfantasien in den Strudel der Ereignisse. Die Suche nach dem Kind wird zum Anlass, private Konflikte offenzulegen, die längst vor dem eigentlichen Verschwinden angelegt waren. Der Film hält den Ausgang der Geschichte zurück und konzentriert sich stattdessen auf das Zusammenspiel der Beteiligten, deren Motive selten so eindeutig sind, wie sie zunächst scheinen.
Entstehungsgeschichte
„Ugly“ entstand 2013 unter der Regie von Anurag Kashyap. In den zentralen Rollen sind Ronit Roy, Rahul Bhat, Vineet Kumar Singh und Tejaswini Kolhapure zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Drama, Mystery und Krimi deutet darauf hin, dass es dem Film weniger um eine geradlinige Ermittlung geht als um die psychologische Verstrickung der Figuren untereinander. Ein vermisstes Kind als Ausgangspunkt ist ein klassisches Motiv, doch die Einbindung eines drogenabhängigen Polizisten mit Allmachtsfantasien verschiebt den Fokus von der reinen Suche hin zu einer Untersuchung von Machtmissbrauch und persönlichem Versagen. Dass die Handlung mehrere Figuren mit eigenen, teils fragwürdigen Motiven einführt, spricht für eine Erzählweise, die Schuldfragen bewusst offenlässt und dem Publikum keine einfache moralische Zuordnung anbietet. Die Genremischung aus Mystery-Elementen und Krimi-Struktur legt nahe, dass Spannung hier stärker aus zwischenmenschlicher Dynamik als aus klassischer Detektivarbeit entsteht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer noch vergleichsweise schmalen Stimmenbasis zeichnet sich ein durchweg positives, aber noch nicht breit abgesichertes Bild ab. Seit der Veröffentlichung 2013 sind mittlerweile über ein Jahrzehnt vergangen, ohne dass sich an der grundsätzlichen Einschätzung viel geändert zu haben scheint. Innerhalb des Thriller- und Krimigenres steht der Film für einen Ansatz, der psychologische Untiefen stärker gewichtet als klare Auflösungen, und dürfte gerade dadurch von Zuschauern geschätzt werden, die vielschichtige Charakterstudien einer geradlinigen Spannungsdramaturgie vorziehen.
Bilder



Besetzung & Stab
- Ronit Roy als Shoumik Bose
- Rahul Bhat als Rahul Kapoor
- Vineet Kumar Singh als Chaitanya Mishra
- Tejaswini Kolhapure als Shalini Bose
- Girish Kulkarni als Inspector Jadhav
- Surveen Chawla als Rakhi Malhotra
- Siddhanth Kapoor als Siddhant
- Abir Goswami als ACP Gupta
- Anshika Shrivastava als Kali Varshney
- Madhavi Singh als ACP Upadhyay
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Verfügbarkeit
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