Gangs of Wasseypur - Teil 1 (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Anurag Kashyap |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 154 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-06-22 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.400.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (460 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Wasseypur ist eine Bergbauregion in Indien. Mitte des 20. Jahrhunderts bestimmen dort eine mächtige muslimische Sekte und korrupte politische Funktionäre, was in der Unterwelt geschieht. Shahid will sich mit diesen Verhältnissen nicht abfinden. Er legt sich mit allen Seiten an und unternimmt waghalsige Raubzüge, die ihm den Ruf eines Robin Hood eintragen.
Doch Shahid wird ermordet. Sein Sohn Sardar setzt das Werk des Vaters beinahe nahtlos fort und schwört den Mördern blutige Rache. Auch Sardar wird Vater von zwei Söhnen. Von ihnen scheint allerdings zunächst nur einer für das Geschäft geeignet zu sein, und damit ist bereits angelegt, dass die Frage der Nachfolge die Familie weiter beschäftigen wird.
Entstehungsgeschichte
Anurag Kashyap hat diesen Kriminalfilm 2012 realisiert. Der Titelzusatz „Teil 1“ weist ihn als ersten Abschnitt einer größer angelegten Erzählung aus. In der Besetzung stehen मनोज बाजपेयी, Richa Chadha, Tigmanshu Dhulia und Nawazuddin Siddiqui. Da die Handlung sich über mehrere Generationen einer Familie erstreckt, verteilt sich das Gewicht der Geschichte auf verschiedene Figuren, statt auf einem einzelnen Helden zu ruhen. Die Freigabe ab 16 Jahren entspricht einem Stoff, in dem Mord, Raub und Rache den Takt vorgeben.
Hinter den Kulissen
Action, Thriller und Krimi sind die Genres. Zusammen beschreiben sie einen Gangsterfilm, der auf Tempo, Spannung und die Mechanismen organisierter Kriminalität setzt. Die Einbettung in eine Bergbauregion und in ein Geflecht aus religiöser Macht und politischer Korruption gibt dem Verbrechen einen gesellschaftlichen Hintergrund.
Erzählerisch ist die Anlage als Generationenchronik das prägende Merkmal. Der Vater stirbt, der Sohn übernimmt, die Enkel stehen schon bereit. Die Rache wird damit zu einem Erbe, das weitergegeben wird wie ein Familienbetrieb. Auch die Figur des Räubers, der wie ein Robin Hood wirkt, zeigt, dass der Film mit der Grenze zwischen Gesetzlosigkeit und Volksheldentum spielt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 7,1 von 10 und damit klar im positiven Bereich. Die Zahl der Stimmen bewegt sich im mittleren dreistelligen Bereich. 14 Jahre sind seit dem Erscheinen vergangen. Im Genre des Gangsterfilms steht der Titel für eine Erzählweise, die das Verbrechen über Generationen verfolgt und die Gewalt eng an Herkunft und Familie bindet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Manoj Bajpayee als Sardar Khan
- Richa Chadha als Nagma
- Tigmanshu Dhulia als Ramadhir Singh
- Nawazuddin Siddiqui als Faizal Khan
- Reema Sen als Durga
- Huma Qureshi als Mohsina Hamid
- Piyush Mishra als Nasir
- Jameel Khan als Asghar
- Jaideep Ahlawat als Shahid Khan
- Pankaj Tripathi als Sultan Qureshi
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Verfügbarkeit
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