Tropfen auf heisse Steine (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | François Ozon |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Komödie |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-03-15 |
| Einspielergebnis | 87.313 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (136 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Deutschland, 1970: Der neunzehnjährige Franz lässt sich von einem Fremden ansprechen und in dessen enge Zweizimmerwohnung einladen. Leopold, gut dreißig Jahre älter als er, entpuppt sich als aufmerksamer Gastgeber und geschickter Gesprächspartner. Eigentlich ist Franz mit seiner Verlobten verabredet, doch die Neugier auf den älteren Mann ist stärker. Aus dem anfänglichen Austausch über Freundinnen und erotische Erfahrungen wird schnell etwas anderes: Leopold öffnet sich seinen geheimsten Vorstellungen, und Franz spürt, dass er nicht mehr gehen will. Was folgt, ist eine Beziehung, die sich zwischen Zuneigung, Abhängigkeit und Machtspiel entwickelt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand im Jahr 2000 unter der Regie von François Ozon. In den Hauptrollen sind Bernard Giraudeau als Leopold und Malik Zidi als Franz zu sehen, an ihrer Seite stehen Ludivine Sagnier und Anna Thomson. Er ist als Drama, Liebesfilm und Komödie eingeordnet.
Hinter den Kulissen
Dass sich das Drama zugleich als Komödie versteht, verweist auf eine Erzählweise, die Nähe und Distanz zueinander gleichzeitig zulässt: Die Situation zwischen den beiden Männern wird ernst genommen, ohne dass die Inszenierung auf Ironie und beobachtende Schärfe verzichtet. Die Beschränkung auf eine enge Wohnung als zentralen Schauplatz und die kleine Besetzung deuten auf eine kammerspielartige Anlage hin, in der Dialoge und Machtverschiebungen im Mittelpunkt stehen statt äußerer Handlung. Dass mit Ludivine Sagnier und Anna Thomson zwei weitere Figuren hinzutreten, lässt vermuten, dass sich das ursprüngliche Zweiergespräch im Verlauf des Films öffnet und um weitere Perspektiven erweitert.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, wobei die geringe Zahl der Stimmen kein belastbares Gesamturteil erlaubt. Seit dem Erscheinungsjahr 2000 sind mittlerweile 25 Jahre vergangen, in denen sich der Film als kleines, auf ein Kammerspiel zwischen zwei ungleichen Männern zugeschnittenes Werk in einer Nische zwischen Liebesfilm und Drama behauptet, ohne dass sich daraus eine breitere Rezeption ablesen ließe.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bernard Giraudeau als Léopold
- Malik Zidi als Franz
- Ludivine Sagnier als Anna
- Anna Thomson als Véra
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Verfügbarkeit
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