François Ozon
Werdegang
François Ozon wurde am 15. November 1967 in Frankreich geboren. Er ist als Filmregisseur und Drehbuchautor tätig, dessen Werke sich durch scharfen satirischen Witz und eine unkonventionelle Auseinandersetzung mit menschlicher Sexualität auszeichnen. Internationale Anerkennung erlangte er mit „8 Frauen" (2002) und „Swimming Pool" (2003). Er wird einer neuen Generation französischer Filmemacher zugeordnet, zu der auch Jean-Paul Civeyrac, Philippe Ramos und Yves Caumon gehören, sowie einer Strömung, die als „Körperkino" bezeichnet wird.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 23 Titel von François Ozon als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Spielfilme, keine Serien. Die Spanne reicht von „Sitcom" (1998) bis „Der Fremde" (2025), also 27 Jahre Schaffenszeit. Den ersten Titel drehte er im Alter von 31 Jahren, den jüngsten mit 58. Das Spektrum ist thematisch breit: Liebesfilm und Drama bilden einen Schwerpunkt, hinzu kommen Komödie, Historie, Krimi, Thriller sowie vereinzelt Mystery, Horror und Fantasy. Diese Genrevielfalt spricht für einen Regisseur, der sich nicht auf ein festes Muster festlegt, sondern zwischen Tonlagen und Stoffen wechselt.
Einordnung
Die 23 bei uns gelisteten Titel erreichen Bewertungen zwischen 5,5 und 7,4 von 10, im Schnitt 6,5 von 10. Die höchsten Werte erzielen „Sommer 85" mit 7,4 und „Frantz" mit 7,3, während einige spätere Arbeiten wie „Der andere Liebhaber" mit 5,5 am unteren Ende liegen. Insgesamt bewegt sich das Bewertungsniveau über den langen Zeitraum von fast drei Jahrzehnten in einem relativ gleichmäßigen mittleren bis oberen Bereich, ohne größere Ausreißer nach unten oder auffällige Häufungen an der Spitze.
Filmografie (Regie)