Der Fremde (2025)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | François Ozon |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2025-10-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 8.417.967 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (235 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Algier, 1938. Meursault, ein zurückhaltender Mann Anfang dreißig, begräbt seine Mutter, ohne dabei Tränen zu zeigen. Schon am Tag darauf beginnt er eine Affäre mit seiner Kollegin Marie und kehrt rasch in seinen gewohnten Alltag zurück. Diese Ruhe gerät ins Wanken, als sein Nachbar Raymond Sintès ihn in zwielichtige Angelegenheiten verwickelt. An einem glühend heißen Tag am Strand kommt es schließlich zu einem folgenschweren Ereignis. Als Meursault vor Gericht steht, scheint weniger seine Tat im Mittelpunkt zu stehen als seine unbeteiligte Art – die Frage, ob ein Mensch dafür verurteilt werden kann, dass er beim Begräbnis seiner Mutter nicht geweint hat, bleibt im Raum stehen.
Entstehungsgeschichte
„Der Fremde“ entstand 2025 unter der Regie von François Ozon. In den Hauptrollen sind Benjamin Voisin, Rebecca Marder, Pierre Lottin und Denis Lavant zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und ordnet sich als Drama mit kriminalistischen Elementen ein.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Krimi verweist auf eine Erzählweise, bei der die eigentliche Tat weniger interessiert als das, was sie über die Hauptfigur offenbart. Die Geschichte verknüpft private Ereignisse – Trauer, eine neue Beziehung, nachbarschaftliche Verstrickungen – mit einer öffentlichen, juristischen Konfrontation, in der nicht Handlungen, sondern Haltungen verhandelt werden. Diese Anlage macht den Film zu einer Studie über gesellschaftliche Erwartungen an Gefühlsausdruck, mehr als zu einem klassischen Kriminalfall mit Auflösung und Spannungsbogen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen befindet sich „Der Fremde“ im soliden Mittelfeld vergleichbarer Dramen. Da der Film erst 2025 entstanden ist, liegt kaum zeitlicher Abstand zwischen Erscheinen und aktueller Wahrnehmung, ein endgültiges Bild seiner Wirkung lässt sich daher noch nicht zeichnen. Innerhalb der Schnittmenge aus Drama und Krimi setzt er auf psychologische Zuspitzung statt auf klassische Spannungsdramaturgie, was ihn von reinen Gerichtsthrillern unterscheidet und eher in die Nähe charakterstudienhafter Erzählungen rückt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Benjamin Voisin als Meursault
- Rebecca Marder als Marie Cardona
- Pierre Lottin als Raymond Sintès
- Denis Lavant als Salamano
- Swann Arlaud als Chaplain
- Christophe Malavoy als Judge
- Nicolas Vaude als Prosecutor
- Jean-Charles Clichet als Examining Magistrate
- Mireille Perrier als Meursault's Mother
- Hajar Bouzaouit als Djemila
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Verfügbarkeit
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