Transformers 3 (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Bay |
|---|---|
| Genre | Action, Science Fiction, Abenteuer |
| Laufzeit | 154 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-06-28 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 195.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.123.794.079 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (9.167 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1962 stürzt ein cybertronisches Raumschiff auf der erdabgewandten Seite des Mondes ab. Der Film schreibt daraufhin die Mondlandung um: Apollo 11 war in Wahrheit eine Bergungsmission, und Armstrong und Aldrin hatten während der Funkstille ein Wrack zu untersuchen.
In der Gegenwart bergen die Autobots aus diesem Schiff Sentinel Prime, den früheren Anführer ihres Volkes. Er wechselt die Seiten und arbeitet mit Megatron an einem Plan, Cybertron in die Erdumlaufbahn zu holen und die Menschheit als Arbeitskräfte zu benutzen. Der letzte Teil des Films ist eine durchgehende Schlacht um Chicago.
Entstehungsgeschichte
Nach der überwiegend ablehnenden Aufnahme des zweiten Teils, den der Autorenstreik von 2007 mitgeprägt hatte, schrieb Ehren Kruger diesmal allein. Michael Bay kündigte an, den Film von der albernen Komik des Vorgängers zu befreien.
Die Besetzung der weiblichen Hauptrolle wechselte: Rosie Huntington-Whiteley ersetzte Megan Fox. Auslöser waren Fox' öffentliche Äußerungen über Bay, in denen sie ihn mit Hitler verglich; Bay hat später bestätigt, dass die Entscheidung von Steven Spielberg als ausführendem Produzenten ausging, während Fox' Vertretung von einer eigenen Entscheidung sprach.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde unter anderem in Los Angeles, Chicago, Washington, Detroit, Houston, am Kennedy Space Center und in der Sperrzone von Tschernobyl. Für die Schlacht wurden die LaSalle Street und die Michigan Avenue in Chicago über Wochen gesperrt.
Michael Bay ließ sich von James Cameron zur räumlichen Aufnahme überreden — dessen Rat lautete, die Technik als weiteres Werkzeug zu betrachten. Weil die verfügbaren Stereokameras für Bays Arbeitsweise zu unhandlich waren, entwickelte das Team neun Monate lang eigene, tragbare Gehäuse; rund siebzig Prozent entstanden nativ räumlich.
Überschattet wurde die Produktion von einem Unfall im September 2010 in Hammond, Indiana: Ein gerissenes Stahlseil traf die Komparsin Gabriela Cedillo am Kopf. Sie erlitt einen Schädelbruch und blieb dauerhaft gelähmt; Paramount zahlte achtzehn Millionen Dollar.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 1,12 Milliarden Dollar ein, bei einem Budget von 195 Millionen zuzüglich dreißig Millionen für die räumliche Aufnahme — damals der fünfterfolgreichste Film überhaupt und der zweiterfolgreichste des Jahres 2011.
Die Besprechungen blieben gemischt; anerkannt wurde vor allem, dass er besser sei als sein Vorgänger. Drei Oscar-Nominierungen entfielen auf Tonschnitt, Tonmischung und visuelle Effekte. Es war der letzte Teil mit Shia LaBeouf.
Bilder








Besetzung & Stab
- Shia LaBeouf als Sam Witwicky
- Rosie Huntington-Whiteley als Carly
- Peter Cullen als Optimus Prime (voice)
- Leonard Nimoy als Sentinel Prime (voice)
- John Turturro als Simmons
- Frances McDormand als Mearing
- Josh Duhamel als Lennox
- Tyrese Gibson als Epps
- Patrick Dempsey als Dylan
- Hugo Weaving als Megatron (voice)
Weitere Filme von Michael Bay
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.