Pearl Harbor (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Bay |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Historie, Drama, Action, Liebesfilm |
| Laufzeit | 183 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-05-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 140.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 449.220.945 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (7.181 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rafe McCawley und Danny Walker sind seit ihrer Kindheit in Tennessee befreundet und werden Piloten. Rafe meldet sich freiwillig zur Royal Air Force nach England, kurz nachdem er die Krankenschwester Evelyn kennengelernt hat, und gilt bald darauf als abgeschossen.
Danny und Evelyn sind inzwischen in Pearl Harbor stationiert und kommen sich näher. Als Rafe zurückkehrt, steht das Dreieck — und wenige Tage später, am Morgen des 7. Dezember 1941, greift die japanische Marine den Stützpunkt an. Der Film endet mit dem Doolittle-Angriff auf Tokio.
Entstehungsgeschichte
Randall Wallace schrieb das Drehbuch, Michael Bay führte Regie, Jerry Bruckheimer produzierte.
Das ursprünglich vorgesehene Budget von 208 Millionen Dollar wurde auf 140 gesenkt. Disney verlangte zudem eine mildere Freigabe; Bay stimmte zu, unter der Bedingung, später eine eigene Fassung auf Datenträger veröffentlichen zu dürfen.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde auf Hawaii, mit Zugang zu Anlagen der Marine und aktiven Soldaten als Statisten. Für die Startszenen diente die USS Lexington, die heute als Museum in Texas liegt; weitere Schiffe wurden ebenfalls genutzt. Teile des Angriffs entstanden in Rosarito Beach in Mexiko mit Modellen und digitaler Ergänzung.
Die Angriffssequenz von rund vierzig Minuten gilt als handwerklicher Höhepunkt des Films und wurde mit dem Oscar für den Tonschnitt ausgezeichnet.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 449 Millionen Dollar ein und war der sechsterfolgreichste des Jahres 2001. Die Besprechungen lagen bei rund vierundzwanzig Prozent Zustimmung; Roger Ebert vergab anderthalb Sterne und beschrieb ihn als Film über einen japanischen Überraschungsangriff auf ein amerikanisches Liebesdreieck. Er erhielt sechs Nominierungen für die Goldene Himbeere.
Aus der Geschichtswissenschaft kam ebenfalls Widerspruch, unter anderem zur Datierung der Luftschlacht um England und zur Darstellung des Doolittle-Angriffs. Kenneth Taylor, einer der realen Piloten, nannte den Film überzogen und verzerrt. In Japan fiel die Aufnahme bemerkenswert freundlich aus.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ben Affleck als Rafe McCawley
- Josh Hartnett als Danny Walker
- Kate Beckinsale als Evelyn Johnson
- William Lee Scott als Billy
- Greg Zola als Anthony Fusco
- Ewen Bremner als Red
- Alec Baldwin als Doolittle
- Jaime King als Betty
- Catherine Kellner als Barbara
- Jennifer Garner als Sandra
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Verfügbarkeit
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