Tombstone (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | George P. Cosmatos |
|---|---|
| Genre | Western, Action |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 73.205.065 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (2.551 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Man schreibt den 26. Oktober 1881. Es ist der Tag, der im kleinen Städtchen Tombstone drei Männern das Leben kostet und vier andere zu Helden macht. Wyatt Earp, der als Inbegriff der Gerechtigkeit gilt, seine Brüder Virgil und Morgan sowie deren Freund Doc Holliday treffen am O.K. Corral auf die Clanton- und die McLaury-Brüder. Der Film erzählt auf dieses Zusammentreffen hin und lässt offen, wer die Begegnung wie übersteht. Die Aufstellung steht damit fest, bevor der Tag zu Ende geht, und die Erzählung führt auf ein einziges, genau datiertes Ereignis zu.
Entstehungsgeschichte
George P. Cosmatos übernahm 1993 die Regie. Kurt Russell und Val Kilmer stehen im Zentrum der Besetzung, ergänzt von Michael Biehn und Powers Boothe. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren, was der Härte des Stoffes entspricht: Es geht um Tote, nicht um ein Abenteuer.
Hinter den Kulissen
Western und Action stehen nebeneinander, und die Motive füllen das aus: Saloon, Arizona, Ruhestand, Wyatt Earp, Recht und Gerechtigkeit, historische Figur. Auffällig ist das Stichwort Ruhestand, das dem Genrebild einen Zug hinzufügt, der nicht selbstverständlich ist — Männer, die eigentlich fertig sind mit dem Gesetz und dann doch wieder gebraucht werden. Dass es sich um historische Figuren handelt, verpflichtet die Erzählung zu einer gewissen Nüchternheit: Das Datum steht fest, der Ort auch, und die Toten sind Teil der Überlieferung, nicht der Erfindung. Zwischen Anspruch auf Gerechtigkeit und dem Ablauf einer Eskalation liegt die eigentliche Spannung.
Einordnung & Wirkung
7,6 von 10 Punkten bei mehreren tausend Stimmen sind ein deutlich positiver Wert und der höchste Bereich, den Genrefilme dieser Art üblicherweise erreichen. 33 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film in einem Genre, das damals wie heute vom Wiedererzählen bekannter Ereignisse lebt. Seine Stellung darin ist die des Films, der ein einzelnes, genau datiertes Geschehen ins Zentrum rückt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kurt Russell als Wyatt Earp
- Val Kilmer als Doc Holliday
- Michael Biehn als Johnny Ringo
- Powers Boothe als Curly Bill
- Robert John Burke als Frank McLaury
- Dana Delany als Josephine
- Sam Elliott als Virgil Earp
- Stephen Lang als Ike Clanton
- Terry O'Quinn als Mayor Clum
- Joanna Pacula als Kate
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Verfügbarkeit
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