Tod auf dem Nil (1978)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Guillermin |
|---|---|
| Genre | Mystery |
| Laufzeit | 140 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1978-09-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 7.920.000 $ |
| Einspielergebnis | 14.560.084 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (952 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Linnet Ridgeway, ein schönes und verwöhntes Kind reicher Verhältnisse, hat Simon Doyle geheiratet — den Verlobten ihrer besten Freundin Jacqueline. Die Hochzeitsreise führt das Paar nach Ägypten, an Bord des Dampfers „Karnak“.
Dort trübt eine Galerie beunruhigender Gestalten die Stimmung. Jacqueline folgt dem jungen Paar auf Schritt und Tritt, hinzu kommen eine nymphomanisch veranlagte Romanschriftstellerin namens Madame Otterbourne, ein junger Kommunist von ausgeprägter Verachtung, eine neidische alte Dame und ein Scharlatan. Als Linnet beschließt, dieser bedrückenden Atmosphäre zu entkommen, ist es bereits zu spät: Sie wird erschossen. Weitere Verbrechen folgen. Zum Glück gehört auch Hercule Poirot zu den Reisenden, und der belgische Detektiv beginnt eine minutiöse, ganz auf Feinheiten gestützte Ermittlung.
Entstehungsgeschichte
John Guillermin inszenierte die 1978 herausgekommene Arbeit, die im Original „Death on the Nile“ heißt. Peter Ustinov steht der Besetzung voran, es folgen Jane Birkin, Lois Chiles und Bette Davis. Eine solche Reihung bekannter Namen entspricht einem Stoff, in dem jede Reisende und jeder Reisende als möglicher Täter gilt. Die Freigabe gilt ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reiner Mysteryfilm, und das trifft die Bauform genau. Das Schiff schließt den Kreis der Verdächtigen ab: Wer an Bord ist, bleibt an Bord, und damit ist die Zahl der Möglichkeiten von vornherein begrenzt.
Die Motive liegen offen aus — Eifersucht, Neid, Verachtung, Habgier —, und gerade diese Offenheit ist Teil des Spiels. Jede Figur trägt einen sichtbaren Grund mit sich, was das Aussortieren erschwert statt erleichtert. Der Ermittler wird als Mitreisender eingeführt, nicht als Amtsperson, was die Ermittlung zu einer Sache der Beobachtung macht.
Einordnung & Wirkung
Aus einigen hundert abgegebenen Stimmen ergibt sich eine Bewertung von 7,2 von 10, deutlich über der Mitte der Skala. Achtundvierzig Jahre nach dem Erscheinen zählt der Film zu den älteren Vertretern des Genres.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter Ustinov als Hercule Poirot
- Jane Birkin als Louise Bourget
- Lois Chiles als Linnet Ridgeway Doyle
- Bette Davis als Marie Van Schuyler
- Mia Farrow als Jacqueline de Bellefort
- Jon Finch als James Ferguson
- Olivia Hussey als Rosalie Otterbourne
- I.S. Johar als Mr. Choudhury
- George Kennedy als Andrew Pennington
- Angela Lansbury als Salome Otterbourne
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Verfügbarkeit
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