Die Brücke von Remagen (1969)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Guillermin |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Action |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1969-06-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (193 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
März 1945: Der Krieg im Westen nähert sich seinem Ende, die Amerikaner stehen vor dem Rhein, im Osten drängen die sowjetischen Armeen auf Berlin zu. Als die Oberkasseler Brücke bei Bonn gesprengt wird, bleibt die Ludendorffbrücke bei Remagen als einzige intakte Rheinüberquerung übrig. Für rund 75.000 Mann der deutschen 15. Armee, die auf der Westseite des Flusses eingeschlossen sind, ist sie der letzte Rückzugsweg. Auch für Zivilisten aus den umkämpften Gebieten ist sie die letzte Möglichkeit, dem Kampfgeschehen zu entkommen. Die Geschichte verdichtet sich auf diesen einen Übergang, an dem sich militärische und zivile Schicksale kreuzen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1969 unter der Regie von John Guillermin. In den Hauptrollen sind George Segal, Robert Vaughn, Ben Gazzara und Bradford Dillman zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Kriegsfilm und Action deutet auf eine Erzählweise hin, die historische Ereignisse in klar strukturierte Spannungsmomente übersetzt: Zeitdruck, ein konkretes strategisches Ziel und die Gegenüberstellung verschiedener Perspektiven auf beiden Seiten der Front. Dass die Besetzung mit Segal, Vaughn, Gazzara und Dillman mehrere tragende männliche Rollen umfasst, spricht für eine Erzählung, die nicht auf eine einzelne Figur zugeschnitten ist, sondern mehrere Handlungsstränge – militärische Führung, einfache Soldaten, Zivilbevölkerung – parallel führt. Die enge zeitliche und örtliche Klammer, ein Tag, eine Brücke, verstärkt den Eindruck eines auf Zuspitzung angelegten Stoffs, der aus der militärischen Logistik eine dramatische Situation mit hohem Einsatz macht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer im Netz noch vergleichsweise schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit seiner Entstehung 1969 sind mittlerweile über fünf Jahrzehnte vergangen, was ihn zu einem Zeitdokument des Kriegsfilms jener Ära macht, in der große Ensembleaufgebote und reale historische Wendepunkte häufig als Grundlage für spannungsbetonte Erzählungen dienten. Innerhalb des Kriegs- und Actionfilms steht er damit als Beispiel für eine Herangehensweise, die ein begrenztes, konkretes militärisches Ereignis zum Zentrum einer größer angelegten Ensembleerzählung macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- George Segal als Lt. Phil Hartman
- Robert Vaughn als Maj. Paul Krueger
- Ben Gazzara als Sgt. Angelo
- Bradford Dillman als Maj. Barnes
- E.G. Marshall als Brig. Gen. Shinner
- Peter van Eyck als Gen. Von Brock
- Hans Christian Blech als Capt. Carl Schmidt
- Heinz Reincke als Holzgang
- Joachim Hansen als Capt. Otto Baumann
- Sonja Ziemann als Greta Holzgang
Weitere Filme von John Guillermin
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.