Tideland (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Terry Gilliam |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-10-13 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 12.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 566.611 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (648 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Mutter stirbt an Drogen. Zurück bleibt die zehnjährige Jeliza-Rose, die mit ihrem Vater Noah, einem heroinabhängigen Rockmusiker, in die Prärie reist — dorthin, wo er in einer Einöde in einer klapprigen Hütte groß geworden ist. Während das Mädchen beginnt, die Umgegend zu erforschen, nimmt auch der Vater Abschied von seinem irdischen Dasein. Von da an ist Jeliza-Rose völlig auf sich allein gestellt, mit der langsam verwesenden Leiche des Vaters als ständigem Mahnmal. Sie zieht sich mehr und mehr in eine morbide Fantasiewelt zurück, in der sie neue Freunde findet.
Entstehungsgeschichte
Terry Gilliam legte den Film 2005 vor. Getragen wird er von Jodelle Ferland; daneben sind Janet McTeer, Brendan Fletcher und Jennifer Tilly besetzt. Dass eine Kinderfigur im Zentrum steht, während die erwachsenen Rollen eher an den Rand des Geschehens rücken, prägt die Erzählhaltung von Grund auf. Erlaubt ist der Film ab sechzehn Jahren, was klarstellt: Die kindliche Perspektive macht daraus keinen Kinderfilm.
Hinter den Kulissen
Fantasy, Drama und Thriller stehen hier nebeneinander, und die Reihenfolge ist aufschlussreich. Das Fantastische ist nicht Kulisse, sondern Bewältigungsform — es entsteht im Kopf eines Kindes, das mit dem Tod der Eltern nicht anders umgehen kann. Das Drama liefert die nüchterne Grundlage, der Thriller die Anspannung darüber, wie lange dieser Zustand tragfähig bleibt. Erzählerisch führt das zu einer Doppelung: Was die Figur als Abenteuer erlebt, liest sich von außen als Notlage. Genau in dieser Lücke zwischen kindlicher Wahrnehmung und dem, was tatsächlich geschieht, arbeitet der Stoff.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,5 von 10 fällt gemessen an der Bekanntheit der Beteiligten zurückhaltend aus und passt zu einem Stoff, der sein Publikum teilt: Wer die Fantasiewelt annimmt, wird anders urteilen als wer die Härte des Rahmens in den Vordergrund stellt. Die Zahl der abgegebenen Stimmen bleibt im dreistelligen Bereich. 21 Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein Angebot für Zuschauer, die verstörende Stoffe suchen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jodelle Ferland als Jeliza-Rose / Voices Sateen Lips, Glitter Gal, Mustique and Baby Blonde
- Janet McTeer als Dell
- Brendan Fletcher als Dickens
- Jennifer Tilly als Queen Gunhilda
- Jeff Bridges als Noah
- Dylan Taylor als Patrick
- Wendy Anderson als Woman / Squirrel's Voice
- Sally Crooks als Dell's Mother
- Alden Adair als Luke (uncredited)
- Mitch Cullin als Bus Passenger (uncredited)
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Verfügbarkeit
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