König der Fischer (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Terry Gilliam |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 137 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-09-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 24.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 41.895.491 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (1.520 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein paar unbedacht gesagte Sätze des Radiomoderators Jack Lucas geben einem geistig kranken Hörer den Anlass zu einem blutigen Amoklauf. Lucas, von Schuldgefühlen zermürbt, gibt seinen Beruf auf und landet in der Gosse. Dort trifft er auf Parry, einen Obdachlosen, dessen Vorstellungswelt von einem „Roten Ritter" und dem heiligen Gral bestimmt ist und der von anderen „König der Fischer" genannt wird. Zwischen den beiden entsteht eine Freundschaft. Während Lucas sich langsam von seinem Trauma erholt und bei seiner Freundin Halt findet, hilft er Parry beim Anbandeln mit der schüchternen Lydia. Dann wird Parry brutal zusammengeschlagen und fällt ins Koma — und Lucas glaubt zu wissen, was seinen Freund zurückholen kann: Er muss den heiligen Gral finden.
Entstehungsgeschichte
Terry Gilliam inszenierte diesen 1991 erschienenen Film. Getragen wird er von Robin Williams und Jeff Bridges, ergänzt durch Amanda Plummer und Mercedes Ruehl — jeder der beiden Männer bekommt damit eine weibliche Gegenfigur, was zur doppelten Anlage der Geschichte passt. Wer ihn sehen will, muss 16 Jahre alt sein.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Komödie und Drama beschreibt einen Film, der beides nicht abwechselt, sondern übereinanderlegt. Der Ausgangspunkt ist ein Massenmord und die Schuld eines Mannes, der ihn mit Worten ausgelöst hat; das Erzählmittel dagegen ist eine Gralssuche mitten in der Großstadt, also ein Ritterstoff ohne Ritter. Diese Verschiebung erlaubt es, eine psychische Erkrankung nicht als Diagnose zu behandeln, sondern als eigene Bildwelt ernst zu nehmen. Zugleich bleibt die Erzählung an eine sehr konkrete Frage gebunden: ob Wiedergutmachung überhaupt möglich ist.
Einordnung & Wirkung
Aus mehreren tausend Stimmen ergibt sich ein Schnitt von 7,3 von 10, also klare Zustimmung. 35 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Spielart, die im Genre selten ist: eine Komödie, deren Anlass eine Katastrophe ist. Die Freigabe ab 16 Jahren verweist auf die Härte, die dabei nicht weggeschrieben wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robin Williams als Parry
- Jeff Bridges als Jack
- Amanda Plummer als Lydia
- Mercedes Ruehl als Anne
- Michael Jeter als Homeless Cabaret Singer
- William Jay Marshall als Jamaican Bum
- Chris Howell als Red Knight
- Adam Bryant als Radio Engineer
- Paul Lombardi als Radio Engineer
- David Hyde Pierce als Lou Rosen
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Verfügbarkeit
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