The Nun (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Luis de la Madrid |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-11-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (275 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem katholischen Internat werden sechs etwa fünfzehnjährige Schülerinnen von einer Nonne tyrannisiert, die über Disziplin und Reinheit wacht. Als die Ordensfrau entdeckt, dass eines der Mädchen schwanger ist, greift sie zu Methoden, die sie selbst als Reinigung versteht, in Wahrheit aber Folter sind. Die anderen Mädchen sehen mit an, was ihrer Freundin angetan wird, und aus Angst und Verzweiflung wenden sie sich gegen die Nonne. Siebzehn Jahre später haben sich die Frauen, die einst gemeinsam dieses Trauma erlebten, in alle Richtungen zerstreut und sprechen nicht mehr miteinander. Doch etwas aus jener Nacht im Internat holt sie wieder zusammen, und die Vergangenheit lässt sich nicht länger auf Abstand halten.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2005 unter der Regie von Luis de la Madrid. Zur Besetzung zählen Anita Briem, Belén Blanco, Manu Fullola und Alistair Freeland. Freigegeben ist der Titel ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Mystery zeigt sich bereits in der Anlage der Geschichte: Ein reales, körperliches Trauma aus der Jugend der Figuren wird nach Jahren von etwas Übernatürlichem oder zumindest Unerklärlichem wieder aufgegriffen. Die Erzählung setzt auf zwei Zeitebenen, jugendliche Opfer im Internat und erwachsene Frauen in der Gegenwart, was auf eine Geschichte über Schuld, Verdrängung und die Frage hindeutet, ob eine Tat aus Notwehr folgenlos bleiben kann. Dass die Bedrohung von einer Nonne ausgeht, verschiebt die klassische Horrorfigur in einen institutionellen, religiös aufgeladenen Rahmen, in dem Autorität und Missbrauch eng beieinander liegen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung oder Ablehnung ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2005 sind mittlerweile zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film in eine Phase des Genres einordnet, in der Internats- und Nonnen-Horror mit übernatürlichen Elementen verbunden wurde, ohne dass sich daraus größere Bekanntheit ableiten lässt. Er bleibt damit ein Werk, das sich vor allem an ein Publikum richtet, das Interesse an religiös geprägtem Horror mit psychologischer Schuldkomponente mitbringt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Anita Briem als Eve
- Belén Blanco als Julia
- Manu Fullola als Gabriel
- Alistair Freeland als Joel
- Cristina Piaget als Sister Úrsula
- Paulina Gálvez als Zoe
- Natalia Dicenta als Susan
- Lola Marceli als Mary
- Teté Delgado als Cristy
- Oriana Bonet als Eulalia
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Verfügbarkeit
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