The Million Dollar Hotel (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Wim Wenders |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-02-09 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 105.983 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (381 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem Hotel, das einst prachtvoll war, lebt eine Gemeinschaft von Ausgestoßenen: Gescheiterte, Diebe, Prostituierte, Künstler und Trinker haben hier ihren Platz gefunden, abseits der Welt, die sie längst aufgegeben hat.
Dann stirbt ein junger Mann. Ein Polizist beginnt zu ermitteln, und mit seinen Fragen öffnet sich eine Welt, die niemand vermutet hätte. Zwischen den Bewohnern entsteht eine Liebe, und eine andere geht zu Ende. Im Zentrum stehen eine zarte, verlorene junge Frau, ein Verwirrter mit reiner, unschuldiger Seele und ein harter Kerl, der sich so leicht nicht beugen lässt. Wie diese Figuren miteinander verbunden sind und was hinter dem Tod des jungen Mannes steckt, entfaltet sich erst nach und nach.
Entstehungsgeschichte
Wim Wenders inszenierte den Film im Jahr 2000. Mel Gibson, Milla Jovovich und Jeremy Davies prägen das Ensemble, Peter Stormare ergänzt die Besetzung. Milla Jovovich verkörpert die verlorene junge Frau, Jeremy Davies den unschuldigen Außenseiter, Mel Gibson den harten Mann.
Die Freigabe ab 12 Jahren zeigt, dass der Film trotz seines Milieus und des Todesfalls nicht auf Drastik setzt.
Hinter den Kulissen
Drama und Thriller verbinden sich hier auf eigenwillige Weise. Der Thriller-Anteil ergibt sich aus dem Todesfall und den Ermittlungen, die eine klassische Spannungsstruktur vorgeben. Das Drama liegt in der Hotelgemeinschaft selbst, in Menschen, die am Rand stehen und doch eine eigene Ordnung gefunden haben.
Der Schauplatz ist dabei mehr als Kulisse. Ein einstmals glanzvolles Hotel, das nun Gestrandeten Unterkunft bietet, erzählt bereits vom Verfall und von verlorenem Glanz. Die Ermittlung dient weniger der Auflösung eines Rätsels als dem Blick in diese verborgene Welt. Dass zugleich eine Liebe beginnt und eine andere endet, zeigt, wie stark der Film auf seine Figuren und deren Gefühle setzt statt allein auf die Frage nach dem Täter.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 5,9 von 10 Punkten und damit im mittleren Bereich. Einige hundert Stimmen bilden die Grundlage, was auf ein überschaubares, aber stabiles Interesse schließen lässt. Das Ergebnis deutet auf einen Film hin, der sein Publikum spaltet.
Seit dem Erscheinen sind 26 Jahre vergangen. Im Spektrum des Dramas mit Thriller-Elementen gehört der Titel zu jenen Werken, die das Genre eher als Rahmen für ein Milieu- und Figurenporträt nutzen. Wer eine geradlinige Kriminalgeschichte erwartet, bekommt hier etwas anderes: eine Erzählung über Außenseiter, in der die Ermittlung nur einer von mehreren Fäden ist.
Bilder







Besetzung & Stab
- Mel Gibson als Detective Skinner
- Milla Jovovich als Eloise
- Jeremy Davies als Tom Tom
- Peter Stormare als Dixie
- Amanda Plummer als Vivien
- Bud Cort als Shorty
- Jimmy Smits als Geronimo
- Julian Sands als Terence Scopey
- Harris Yulin als Stanley Goldkiss
- Conrad Roberts als Stix
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Verfügbarkeit
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