Pina (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Wim Wenders |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-02-24 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 4.317.946 $ |
| Einspielergebnis | 14.624.826 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (286 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film führt in die Welt des Tanztheaters Wuppertal und die Arbeit seiner Choreographin Pina Bausch, die im Sommer 2009 gestorben ist. Statt einer klassischen Handlung folgt er dem Ensemble auf die Bühne und darüber hinaus: in die Straßen, an Bahngleise, in die Landschaft rund um Wuppertal, die für die Choreographin über viele Jahre Lebens- und Arbeitsmittelpunkt war. Tanz wird hier nicht erzählt, sondern gezeigt, als körperliche Sprache, die Räume der Stadt und des Theaters gleichermaßen einnimmt.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Wim Wenders, der Film erschien 2011 als Dokumentarfilm. Vor der Kamera stehen Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles, darunter Regina Advento, Malou Airaudo, Ruth Amarante und Pina Bausch selbst. Eine Altersfreigabe ist mit 0 angegeben, der Film ist somit ohne Einschränkung freigegeben.
Hinter den Kulissen
Dass sich der Film ausschließlich als Dokumentarfilm einordnet und ohne erzählerisches Gerüst auskommt, verweist auf seine Anlage als Bewegungs- und Bildstudie statt als biografisches Porträt im klassischen Sinn. Die Besetzung besteht nicht aus Schauspielern, sondern aus Mitgliedern des Ensembles – ein Hinweis darauf, dass die Tänzer hier nicht Figuren verkörpern, sondern sich selbst und ihre Choreografien zeigen. Die Beschreibung als „bildgewaltige Entdeckungsreise“ deutet auf eine bewusst sinnliche, weniger informationsgetriebene Erzählweise hin, die Wuppertal selbst zum Schauplatz und Mitwirkenden macht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von 286 zeigt sich ein durchweg positives, aber zahlenmäßig überschaubares Echo. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind inzwischen mehr als ein Jahrzehnt vergangen, ohne dass sich an der grundsätzlichen Einordnung als Dokumentarfilm über Tanz etwas verändert hat. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres nimmt der Titel eine besondere Stellung ein, da er sich formal auf die Vermittlung von Bewegung und Raum konzentriert, statt auf eine klassische Erzählstruktur mit Interviews oder chronologischer Biografie zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Regina Advento als Self
- Malou Airaudo als Self
- Ruth Amarante als Self
- Pina Bausch als Self (archive footage)
- Jorge Puerta als Self
- Mechthild Großmann als Self
- Rainer Behr als Self
- Andrey Berezin als Self
- Josephine Ann Endicott als Self
- Helena Pikon als Self
Weitere Filme von Wim Wenders
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.