The Kindness of Strangers: Kleine Wunder unter Fremden (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lone Scherfig |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-12-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (128 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mitten im New Yorker Winter kommt Clara mit ihren beiden Söhnen an, das Auto vollgepackt, die Stimmung angespannt zwischen Aufbruchsstimmung und Angst. Was den Kindern wie ein Ausflug verkauft wird, ist in Wahrheit die Flucht vor einem gewalttätigen Vater. Als das Auto abgeschleppt wird, verlieren die drei auch noch das Letzte, was sie besaßen, und stehen ohne Geld und Bleibe da. Der Zufall führt sie ins russische Restaurant Winter Palace, das von Timofey geführt wird und in dem auch Marc arbeitet, ein Mann, der nach einer Haftzeit einen Neuanfang sucht. Der Ort wird zum Treffpunkt mehrerer Menschen, die jeweils an einem Tiefpunkt stehen, und deren Wege sich durch die Anteilnahme anderer verändern.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2019 unter der Regie von Lone Scherfig. In den zentralen Rollen sind Zoe Kazan, Andrea Riseborough, Tahar Rahim und Caleb Landry Jones zu sehen. Die Freigabe liegt bei 12 Jahren, das Werk ist als Drama eingeordnet.
Hinter den Kulissen
Schon die Anlage der Geschichte verweist auf ein Ensemblestück: Mehrere Figuren mit eigenen Krisen laufen im selben Restaurant zusammen, statt dass eine einzelne Heldenreise im Zentrum steht. Das Genre Drama wird hier nicht über äußere Konflikte, sondern über innere Notlagen entwickelt – häusliche Gewalt, Mittellosigkeit, ein Neuanfang nach der Haft. Die Besetzung mit Kazan, Riseborough, Rahim und Jones spiegelt diese Vielstimmigkeit, da keine der Figuren allein die Erzählung trägt. Der titelgebende Gedanke der Freundlichkeit von Fremden zieht sich als verbindendes Motiv durch die verschiedenen Handlungsstränge und gibt dem Film seine Struktur eines Netzwerks aus Zufallsbegegnungen statt einer linearen Handlung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine klare Tendenz nach oben oder unten ablesen lässt. Seit der Veröffentlichung sind mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung Grundlegendes verändert hätte. Innerhalb des Dramagenres reiht sich der Titel in eine Reihe von Ensemble-Erzählungen ein, die menschliche Krisen über mehrere Figuren gleichzeitig entfalten und dabei auf die verbindende Kraft zwischenmenschlicher Gesten setzen, ohne dass sich daraus weitere Aussagen über Rezeption oder Wirkung treffen lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Zoe Kazan als Clara
- Andrea Riseborough als Alice
- Tahar Rahim als Marc
- Caleb Landry Jones als Jeff
- Jay Baruchel als John Peter
- Bill Nighy als Timofey
- David Dencik als Lars
- Jack Fulton als Anthony
- Will Bowes als Hamilton
- Patricia McKenzie als Claire
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Verfügbarkeit
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