The Riot Club (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lone Scherfig |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-09-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 2.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (1.030 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kurz nach seiner Ankunft an der angesehenen Universität Oxford lernt der aus gutem Hause stammende Miles Richards die walisische Studentin Lauren kennen, die aus bescheidenen Verhältnissen kommt. Aus dem Flirt wird eine Beziehung. Zur selben Zeit treten Mitglieder des Riot Club an ihn heran, einer seit Jahrhunderten bestehenden Geheimgesellschaft, in der sich Söhne wohlhabender Familien sammeln – von ihrer Überlegenheit überzeugt und dem Übermaß in allen Dingen verschrieben. Miles ist fasziniert und fühlt sich durch die Aufmerksamkeit geschmeichelt; die Aufnahme erduldet er ohne Widerspruch. Laurens mahnende Einwände schlägt er in den Wind und beteiligt sich mit wachsender Begeisterung am Treiben des Clubs, bis hin zum jährlichen Gelage, das der Anführer im Nebenzimmer eines Landgasthauses ausrichtet.
Entstehungsgeschichte
Lone Scherfig inszenierte das 2014 herausgekommene Drama. Max Irons, Sam Claflin, Douglas Booth und Holliday Grainger sind in den tragenden Rollen zu sehen. Jugendliche ab zwölf Jahren dürfen den Film sehen.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und die Anlage der Geschichte kommt ohne Genrezusatz aus: Sie beschreibt eine Gruppe, die sich ihre eigenen Regeln gibt, und einen Einzelnen, der sich ihnen unterordnet. Der Aufbau ist auf Eskalation angelegt. Erst die Annäherung, dann die Aufnahme, dann die Beteiligung, und zuletzt ein geschlossener Raum, in dem die Gruppe unter sich ist und niemand mehr bremst. Dass die Beziehung zu Lauren parallel dazu läuft, gibt dem Weg einen Maßstab: An ihr lässt sich ablesen, wie weit Miles sich bereits entfernt hat.
Einordnung & Wirkung
Bei einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen kommt der Film auf 5,9 von 10 und liegt damit im Mittelfeld – ein Wert, wie ihn Stoffe erreichen, die ihr Publikum bewusst nicht auf ihrer Seite haben wollen. Zwölf Jahre sind seit dem Erscheinen vergangen. Im Genre gehört die Arbeit zu den Milieustudien, die soziale Herkunft nicht als Hintergrund behandeln, sondern als eigentliches Thema, und die dabei auf Sympathie für ihre Hauptfiguren verzichten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Max Irons als Miles Richards
- Sam Claflin als Alistair Ryle
- Douglas Booth als Harry Villiers
- Holliday Grainger als Lauren
- Jessica Brown Findlay als Rachel
- Natalie Dormer als Charlie
- Sam Reid als Hugo Fraser-Tyrwhitt
- Tom Hollander als Jeremy Villiers
- Freddie Fox als James Leighton-Masters
- Gordon Brown als Chris
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Verfügbarkeit
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