Wilbur Wants To Kill Himself (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lone Scherfig |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-11-08 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (110 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Wilbur hat es wieder versucht, und wieder ist es ihm nicht gelungen, seinem Leben ein Ende zu setzen. Dabei fehlt es ihm nicht an Anziehungskraft, gerade Frauen erliegen seinem Charme, und auch Witz und Energie hat er reichlich. Doch unter der Oberfläche liegt eine Verzweiflung, die ihn immer wieder an der Sinnhaftigkeit seiner Existenz zweifeln lässt. Sein älterer Bruder Harbour ist das genaue Gegenteil: ein Optimist ohnegleichen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, für Wilburs Glück zu sorgen. Gemeinsam führen die beiden Ende-Zwanziger in Glasgow eine heruntergekommene Buchhandlung, geerbt von ihrem kürzlich verstorbenen Vater, das letzte gemeinsame Erbstück und der Ort, an dem sich ihr ungleiches Verhältnis täglich neu ausbalanciert.
Entstehungsgeschichte
Lone Scherfig führte bei dieser dänisch-britischen Produktion aus dem Jahr 2002 Regie. In den Hauptrollen stehen Jamie Sives und Adrian Rawlins als die Brüder Wilbur und Harbour, an ihrer Seite Shirley Henderson und Lisa McKinlay. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Drama und Liebesfilm ist hier kein Widerspruch, sondern das eigentliche Prinzip der Geschichte: Ein Stoff, der um Suizidversuche und Trauer kreist, wird zugleich als Beziehungsgeflecht zwischen zwei ungleichen Brüdern und den Menschen um sie herum erzählt. Dass Wilbur trotz seiner Verzweiflung als anziehend und charmant beschrieben wird, deutet auf eine Erzählweise hin, die Schwere und Leichtigkeit bewusst nebeneinanderstellt, statt sie gegeneinander auszuspielen. Die geerbte Buchhandlung als gemeinsamer Lebensmittelpunkt der Brüder gibt der Handlung einen festen, fast kammerspielartigen Ort, an dem private Krisen und zwischenmenschliche Nähe aufeinandertreffen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 Punkten bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, wobei die Bewertungsbasis mit gut hundert Stimmen eher schmal ausfällt und das Ergebnis entsprechend vorsichtig zu lesen ist. Seit dem Erscheinungsjahr 2002 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film als frühes Beispiel für die Verbindung von ernstem Thema und tragikomischem Ton innerhalb seiner Genremischung aus Komödie, Drama und Liebesfilm erscheinen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jamie Sives als Wilbur
- Adrian Rawlins als Harbour
- Shirley Henderson als Alice
- Lisa McKinlay als Mary
- Mads Mikkelsen als Horst
- Julia Davis als Moira
- Susan Vidler als Sophie
- Lorraine McIntosh als Ruby
- Gordon Brown als Wayne
- Mhairi Morrison als Claire
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Verfügbarkeit
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