The Devil's Backbone (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Guillermo del Toro |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Drama, Horror, Thriller |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-04-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 4.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.582.065 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (1.420 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Spanien im Jahr 1939. Der zehnjährige Carlos, dessen Vater als Republikaner gefallen ist, wird einem Kinderheim für Bürgerkriegswaisen in der Provinz überstellt. Was ihn dort erwartet, ist zunächst weniger das Übernatürliche als die Hackordnung unter den Jungen: Bevor Carlos sich mit den anderen zusammentun kann, muss er sich in dieser Gemeinschaft behaupten. Erst danach lässt sich gemeinsam dem Rätsel nachgehen, das über dem Haus liegt — einer nächtlichen Geistererscheinung, die niemand erklären kann. Währenddessen verfolgt der zornige Hausmeister des Heims eigene Pläne. Persönliche Rache und die Aussicht auf einen einträglichen Raubzug fallen bei ihm zusammen, und was er vorbereitet, hat mit der Erscheinung nichts zu tun.
Entstehungsgeschichte
Guillermo del Toro inszenierte den 2001 erschienenen Film. In den tragenden Rollen sind Marisa Paredes, Eduardo Noriega, Federico Luppi und Fernando Tielve zu sehen. Die Einstufung ab sechzehn Jahren macht deutlich, dass der Film Kindern trotz seiner kindlichen Hauptfiguren nicht zugedacht ist.
Hinter den Kulissen
Vier Genrezuschreibungen treffen hier aufeinander: Fantasy, Drama, Horror und Thriller. Diese Mischung ist kein Widerspruch, sondern eine Bauanleitung. Das Drama liefert den historischen Rahmen und die Verlusterfahrung des Jungen, der Horror die Erscheinung, die aus diesem Verlust hervorgeht, der Thriller die Absichten des Hausmeisters, und die Fantasy erlaubt es, das Gespenst nicht wegzuerklären. Bemerkenswert an der Anlage ist, dass die reale Bedrohung von einem Erwachsenen ausgeht und das Übernatürliche eher als Zeuge auftritt. Das Kinderheim als abgeschlossener Schauplatz verstärkt das: Wer hier verschwindet, verschwindet nicht weit.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 bei mehreren tausend Stimmen liegt der Film deutlich über dem Mittelmaß, ohne in den Bereich der Spitzenwerte zu geraten. Die Stimmenzahl ist überschaubar; sie spricht für ein Publikum, das den Film gezielt gesucht hat. Fünfundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen wirkt die Anlage insofern bemerkenswert, als der Schrecken aus einer historischen Situation erwächst und nicht aus dem Effekt. Innerhalb des Horrorkinos gehört der Titel damit zu jenen Arbeiten, die das Genre als Erzählform nutzen statt als Reizfolge.
Bilder








Besetzung & Stab
- Marisa Paredes als Carmen
- Eduardo Noriega als Jacinto
- Federico Luppi als Dr. Casares
- Fernando Tielve als Carlos
- Íñigo Garcés als Jaime
- Irene Visedo als Conchita
- José Manuel Lorenzo als Marcelo
- Francisco Maestre als 'El Puerco'
- Junio Valverde als Santi
- Berta Ojea als Alma
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Verfügbarkeit
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