The Big Short (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Adam McKay |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-12-11 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 28.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 133.346.506 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (10.089 Stimmen) |
| Verfügbar bei | Amazon Prime Video |
Trailer
Worum es geht
Mitte der 2000er stellen vier voneinander unabhängige Gruppen fest, dass der amerikanische Immobilienmarkt auf Krediten beruht, die nicht zurückgezahlt werden können — und dass die Ratingagenturen diese Kredite dennoch als sicher bewerten. Sie beschließen, gegen den Markt zu wetten.
Der Film erzählt das aus vier Perspektiven: einem Hedgefondsmanager mit Asperger-Syndrom, einem Banker, der die Idee weiterträgt, einem Fondsteam, das aus Zufall an die Unterlagen kommt, und zwei jungen Anlegern mit einem Startkapital aus der Garage. Alle vier haben recht — und müssen erleben, dass der Markt jahrelang so tut, als hätten sie unrecht.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist Michael Lewis' Sachbuch von 2010. Adam McKay, bis dahin ausschließlich für Komödien mit Will Ferrell bekannt, schrieb die Adaption mit Charles Randolph und übernahm die Regie — eine Wahl, die zunächst als abwegig galt.
Sein Kernproblem war die Verständlichkeit: Die Finanzinstrumente, um die es geht, sind bewusst so konstruiert, dass sie niemand durchschaut. McKays Lösung war, das im Film selbst zum Thema zu machen.
Hinter den Kulissen
Die bekannteste Entscheidung sind die Erklärstücke, in denen Prominente sich selbst spielen und die Begriffe erläutern — eine Schauspielerin in der Badewanne erklärt Subprime-Kredite, ein Koch vergleicht besicherte Schuldverschreibungen mit drei Tage altem Fisch. Diese Passagen unterbrechen die Handlung bewusst und machen die Undurchsichtigkeit selbst sichtbar.
Der Film arbeitet zudem mit Blicken in die Kamera, in denen Figuren mitteilen, was so nicht stattgefunden hat. Christian Bale spielt Michael Burry, den es tatsächlich gibt und der ihm eigene Unterlagen und Kleidung zur Verfügung stellte; Burry hat bestätigt, dass die Darstellung seiner Arbeitsweise weitgehend zutrifft.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 133 Millionen Dollar ein und gewann den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch; er war zusätzlich als bester Film und für die Regie nominiert.
Er gehört zu den wenigen Spielfilmen, die als Erklärstück ernst genommen werden und in Wirtschaftskursen eingesetzt werden. Seine Schlussbotschaft ist dabei die unbequemste: Niemand wurde belangt, die Instrumente existieren unter anderem Namen weiter, und die Beteiligten wurden gerettet. Für Adam McKay begann damit eine zweite Werkphase mit politischen Stoffen, die über "Vice" bis zu "Don't Look Up" führte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Steve Carell als Mark Baum
- Christian Bale als Michael Burry
- Ryan Gosling als Jared Vennett
- Brad Pitt als Ben Rickert
- Marisa Tomei als Cynthia Baum
- Melissa Leo als Georgia Hale
- Hamish Linklater als Porter Collins
- John Magaro als Charlie Geller
- Rafe Spall als Danny Moses
- Jeremy Strong als Vinny Daniel
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Verfügbarkeit
Im Abo verfuegbar bei: Amazon Prime Video.