Don't Look Up (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Adam McKay |
|---|---|
| Genre | Komödie, Science Fiction, Drama |
| Laufzeit | 145 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-12-08 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 75.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 791.863 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (9.688 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Doktorandin Kate Dibiasky entdeckt einen Kometen, ihr Professor Randall Mindy berechnet die Bahn: Der Einschlag erfolgt in sechs Monaten und vierzehn Tagen und wird alles Leben auslöschen. Beide fliegen nach Washington.
Die Präsidentin hat gerade andere Sorgen, ein Fernsehmoderatorenpaar behandelt die Nachricht als Rubrik zwischen Klatschmeldungen, und als die Regierung schließlich handelt, greift ein Technologiemilliardär ein, weil der Komet seltene Erden enthält. Der Film erzählt das als Satire und lässt sein Ende genau so ausgehen, wie es ausgehen muss.
Entstehungsgeschichte
Adam McKay entwickelte die Idee aus einem Gespräch mit dem Journalisten David Sirota über die Untätigkeit gegenüber der Klimakrise. Der Komet ist die Übersetzung dieses Themas in eine Bedrohung mit festem Datum.
Die Produktion fiel in die Pandemie und wurde nach kurzer Zeit unterbrochen; gedreht wurde in Massachusetts unter umfangreichen Schutzauflagen. Netflix finanzierte den Film mit einem Budget von rund 75 Millionen Dollar und einer für einen Streamingfilm ungewöhnlich großen Besetzung.
Hinter den Kulissen
McKay drehte mit mehreren Kameras gleichzeitig und ließ das Ensemble improvisieren; Szenen wurden über lange Durchgänge aufgezeichnet, aus denen im Schnitt ausgewählt wurde. Der Schnitt ist entsprechend unruhig, mit ständigen Einschüben aus Nachrichtensendungen, Netzkommentaren und Naturaufnahmen.
Die Wissenschaftlerin Amy Mainzer von der NASA beriet die Produktion; Kometenbahn, Beobachtungsmethode und Ablauf der Bestätigung sind fachlich korrekt. Die letzte Szene, ein gemeinsames Abendessen, wurde weitgehend improvisiert und in einem Durchgang gedreht.
Einordnung & Wirkung
Der Film war für vier Oscars nominiert, darunter bester Film, und wurde zu einem der meistgesehenen Titel in der Geschichte von Netflix.
Die Kritik war ausgesprochen gespalten: Der Vorwurf lautete, die Satire sei zu breit und zu selbstgewiss und predige einem Publikum, das ohnehin zustimmt. Aus der Klimaforschung kamen dagegen ungewöhnlich viele zustimmende Reaktionen — mehrere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschrieben die Szenen im Fernsehstudio als exakte Wiedergabe eigener Erfahrungen. Diese Spaltung ist bemerkenswert: Der Film wurde von denen gelobt, deren Lage er beschreibt, und von denen kritisiert, deren Berufsstand er dabei mit angreift.
Bilder








Besetzung & Stab
- Leonardo DiCaprio als Dr. Randall Mindy
- Jennifer Lawrence als Kate Dibiasky
- Meryl Streep als President Orlean
- Cate Blanchett als Brie Evantee
- Rob Morgan als Dr. Teddy Oglethorpe
- Jonah Hill als Jason Orlean
- Mark Rylance als Peter Isherwell
- Tyler Perry als Jack Bremmer
- Timothée Chalamet als Yule
- Ron Perlman als Benedict Drask
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Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.