Teuflisches Spiel (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Luigi Comencini |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-08-28 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (155 Stimmen) |
Worum es geht
Eine steinreiche amerikanische Milliardärin reist um die Welt, um sich in ärmlichen Vierteln ein Vergnügen zu suchen, das ihr eigentümlich erscheint: Sie fordert die Bewohner der Armenviertel zu Kartenspielen heraus, um sich selbst zu beweisen, dass ihr Reichtum Ausdruck ihrer Überlegenheit sei. In Rom trifft sie auf Peppino und Antonia, die zugleich ihre Gegner, ihre Diener und auf seltsame Weise ihre Freunde werden. Ihr gemeinsames Spiel ist die Scopa, ein Kartenspiel, das Gedächtnis und Kombinationsgabe verlangt. Doch die Partie ist von Beginn an ungleich verteilt: Die alte Frau verdoppelt bei jedem Einsatz den Betrag, sodass sie sich sicher sein kann, am Ende immer zu gewinnen. Ein ganzes Armenviertel legt zusammen, um ihr die Stirn zu bieten, und aus dem endlosen Spiel entwickelt sich eine Geschichte voller Wendungen, in der sich Zuneigung und Rivalität, Nähe und Ausbeutung ständig neu mischen.
Entstehungsgeschichte
„Teuflisches Spiel“ entstand 1972 unter der Regie von Luigi Comencini. Der Film vereint Komödie und Drama und versammelt Alberto Sordi, Silvana Mangano, Joseph Cotten und Bette Davis in den zentralen Rollen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama passt zu einem Stoff, der sich nicht auf eine einfache Moral festlegen lässt: Die Beziehung zwischen der reichen alten Dame und ihren armen Gegenspielern ist von Zuneigung ebenso geprägt wie von wirtschaftlicher Abhängigkeit. Dass ein ganzes Viertel sich zusammentut, um gegen eine Einzelne zu bestehen, macht aus dem Kartenspiel ein Bild für soziale Verhältnisse insgesamt, ohne dass eine Seite eindeutig zur Heldin oder Schurkin würde. Die episodische Anlage der endlosen Partie erlaubt es, Gefühle und Interessen immer wieder neu zu verhandeln, statt auf eine einzige Auflösung zuzusteuern.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,4 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zählt der Film zu jenen Titeln, deren Resonanz bislang eher innerhalb eines kleineren, aufmerksamen Publikums stattfindet. Seit seinem Erscheinen 1972 sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, in denen sich die Konstellation aus Starbesetzung, Kartenspiel-Dramaturgie und sozialer Beobachtung als eigenständiger Ansatz innerhalb der Tragikomödie behauptet.
Bilder




Besetzung & Stab
- Alberto Sordi als Peppino
- Silvana Mangano als Antonia
- Joseph Cotten als George
- Bette Davis als 'A vecchia
- Mario Carotenuto als Il Professore
- Domenico Modugno als Righetto
- Antonella Di Maggio als Cleopatra
- Daniele Dublino als Don Roberto, il parroco
- Luciana Lehar als Jolanda, sorella di Peppino
- Franca Scagnetti als Pasqualina, la cuoca
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Verfügbarkeit
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