Die Abenteuer von Pinocchio (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Luigi Comencini |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Drama, Familie, Komödie |
| Laufzeit | 126 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-12-21 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (327 Stimmen) |
Worum es geht
Der Tischler Geppetto schnitzt sich eine Holzpuppe und gibt ihr den Namen Pinocchio. Eine Fee, die über den Kleinen wacht, verwandelt die Figur gleich darauf in einen Jungen aus Fleisch und Blut. Dafür muss Pinocchio ihr etwas versprechen: Er soll ein anständiges Kind sein, gehorsam und fleißig in der Schule, eine Stütze für seinen Vater im Alter.
Doch der Junge hat das lebhafte und aufsässige Wesen der Holzpuppe behalten. Er stellt allerlei Unfug an, und die Fee greift zu einer strengen Strafe: Sie lässt ihn wieder zu Holz werden. Dabei bleibt es nicht, denn die Verwandlungen wiederholen sich mehrfach. Einmal wird Pinocchio sogar zu einem Esel. Zwischen Menschsein und Holzsein pendelnd, muss er herausfinden, was es tatsächlich bedeutet, ein richtiger Junge zu werden.
Entstehungsgeschichte
Luigi Comencini führte bei diesem Film aus dem Jahr 1972 Regie. Andrea Balestri, Nino Manfredi, Gina Lollobrigida und Domenico Santoro gehören zur Besetzung. Erzählt wird eine Geschichte, deren Figuren und Konflikte sich an Kinder wie an Erwachsene richten.
Hinter den Kulissen
Fantasy, Drama, Familienfilm und Komödie verbinden sich hier zu einer vielschichtigen Mischung. Das Fantastische liegt in den Verwandlungen und in der Fee, die das Schicksal des Jungen lenkt. Die Komik entsteht aus Pinocchios Streichen, das Drama aus den Folgen, die er dafür tragen muss. Als Familienfilm schließlich stellt die Geschichte das Verhältnis zwischen einem alten Vater und einem widerspenstigen Kind in den Mittelpunkt.
Die wiederholten Verwandlungen sind erzählerisch mehr als ein Effekt. Sie machen sichtbar, wie Fehlverhalten und Reifung miteinander verknüpft sind. Jede Rückverwandlung in Holz wirkt wie ein Rückschritt, jede Rückkehr ins Menschsein wie eine neue Gelegenheit. So wird die Entwicklung eines Kindes in wiederkehrenden Bildern erzählt, die auch ohne Worte verständlich sind.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 Punkten erzielt der Film eine deutlich positive Bewertung. Sie beruht zwar auf wenigen hundert Stimmen, ist aber in dieser Höhe klar. 54 Jahre nach dem Erscheinen nimmt der Film unter den fantastischen Familienfilmen einen Platz ein, der Märchenhaftes mit ernsthaften Fragen nach Verantwortung und Erwachsenwerden verbindet.
Bilder




Besetzung & Stab
- Andrea Balestri als Pinocchio
- Nino Manfredi als Geppetto
- Gina Lollobrigida als Fata
- Domenico Santoro als Lucignolo
- Franco Franchi als Gatto
- Ciccio Ingrassia als Volpe
- Zoe Incrocci als Lumaca
- Lionel Stander als Mangiafoco
- Riccardo Billi als Omino di burro
- Ugo D'Alessio als Mastro Ciliegia
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Verfügbarkeit
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