Swimming Pool (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | François Ozon |
|---|---|
| Genre | Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-05-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 7.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 22.441.323 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (816 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die gefeierte britische Krimiautorin Sarah Morton steckt trotz ihrer Erfolge in einer Schaffenskrise. Deshalb nimmt sie das Angebot ihres Verlegers Bosload an, einige Wochen in dessen Haus in Südfrankreich auszuspannen. In der Ruhe der Natur scheint die drohende Schreibblockade zu weichen, bis Bosloads uneheliche neunzehnjährige Tochter Julie ins Haus stolpert, die sich vor ihrem nächsten Job ebenfalls erholen will. Die unterkühlte Autorin und die lässige junge Frau vertragen sich prompt gar nicht: Sarah fühlt sich in ihrer Ruhe gestört, und Julie bringt nicht nur das Haus in Unordnung, sondern ständig auch neue Männer mit. Dennoch verändert Julies laszive Offenheit etwas in Sarah, und als sie deren Tagebuch liest und ihre Geschichte hört, kommt ihr eine Idee für einen Roman, wie sie ihn bisher nicht geschrieben hat.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 2003, François Ozon hat ihn inszeniert. Charlotte Rampling und Ludivine Sagnier tragen das Zweipersonenstück, dazu kommen Charles Dance und Marc Fayolle. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Krimi und Thriller, doch beides ist zunächst nicht zu sehen. Was beschrieben wird, ist ein Kammerspiel zwischen zwei Frauen in einem abgelegenen Haus, aufgebaut über einen sauberen Gegensatz: Kontrolle gegen Ungebundenheit, Alter gegen Jugend, Arbeit gegen Vergnügen. Dass die Hauptfigur ausgerechnet Kriminalromane schreibt, verbindet die Genrezuordnung mit ihrem Beruf und legt eine zweite Ebene an, auf der sich Erlebtes und Erfundenes nicht mehr sauber trennen lassen. Das Tagebuch ist der Wendepunkt der Anlage, denn von dort an ist Sarah nicht mehr nur Beobachterin, sondern verwertet, was sie sieht. Die kleine Besetzung und der eine Schauplatz halten die Erzählung dicht.
Einordnung & Wirkung
6,5 von 10 bei einigen hundert abgegebenen Stimmen ist ein mittlerer Wert und passt zu einem Film, der als Krimi gilt, seine Spannung aber aus Beobachtung statt aus Verfolgung bezieht. 23 Jahre nach dem Erscheinen bleibt er ein Beispiel dafür, wie sich Genreerwartungen als Rahmen nutzen lassen, ohne sie einzulösen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charlotte Rampling als Sarah Morton
- Ludivine Sagnier als Julie
- Charles Dance als John Bosload
- Marc Fayolle als Marcel
- Jean-Marie Lamour als Franck
- Mireille Mossé als Marcel's Daughter
- Michel Fau als First Man
- Jean-Claude Lecas als Second Man
- Émilie Gavois-Kahn als Waitress at Cafe
- Erarde Forestali als Old Man
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Verfügbarkeit
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