Stardust Memories (1980)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Woody Allen |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1980-09-26 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 10.389.003 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (474 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sandy Bates ist ein gefeierter Filmemacher, der seinen Ruhm seinen Komödien verdankt. Doch genau das ist sein Problem: Er hat es satt, komisch zu sein. An einem Wochenende, an dem er kurz vor einem Nervenzusammenbruch steht, besucht er eine Retrospektive seiner eigenen Filme. Dort holt ihn alles ein, wovor er sich drücken wollte.
Er muss sich fragen, was seine Arbeit überhaupt bedeutet. Die Erinnerungen an Dorrie, die große Liebe seines Lebens, lassen ihn nicht los, und zugleich stellt sich die Frage, ob eine ernsthafte Beziehung mit seiner neuen Freundin Isobel eine Zukunft hat. Dazu kommen Halluzinationen, merkwürdige Besucher und gnadenlose Studiomanager, die seinen neuen Film umschneiden wollen. Zwischen all dem sucht Bates nach einem Grund, weiterzumachen.
Entstehungsgeschichte
Stardust Memories stammt aus dem Jahr 1980. Woody Allen führte Regie und übernahm zugleich die Rolle des Sandy Bates. Charlotte Rampling spielt Dorrie, Marie-Christine Barrault verkörpert Isobel, Jessica Harper vervollständigt die Besetzung. Die Altersfreigabe ab 12 Jahren zeigt, dass es hier um innere Konflikte geht, nicht um drastische Bilder.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama und Liebesfilm stehen nebeneinander, und der Grund liegt in der Hauptfigur: Ein Komiker, der nicht mehr komisch sein will, ist als Figur schon ein Widerspruch zwischen Heiterkeit und Ernst. Die Liebesgeschichte verläuft in zwei Richtungen zugleich, zurück zu Dorrie und nach vorn zu Isobel.
Die Anlage ist bemerkenswert selbstbezüglich: Der Regisseur spielt selbst einen Regisseur, der für Komödien bekannt ist und an ihnen leidet. Die Retrospektive dient als Rahmen, in dem Vergangenheit und Gegenwart der Figur ineinanderfließen, und die Halluzinationen deuten an, dass die Erzählung nicht streng zwischen Wirklichkeit und Einbildung trennt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,9 von 10 liegt die Bewertung deutlich über der Mitte, getragen von einigen hundert Stimmen. Das ist keine breite Basis, aber sie zeichnet das Bild eines Publikums, das den Film überwiegend wohlwollend einstuft.
Sechsundvierzig Jahre trennen den Film von der Gegenwart. Innerhalb der Komödie besetzt er eine ungewöhnliche Position: Er handelt weniger von Pointen als von der Erschöpfung dessen, der sie liefern muss, und verbindet das mit einem Drama über Liebe, Erinnerung und Sinnsuche.
Bilder







Besetzung & Stab
- Woody Allen als Sandy Bates
- Charlotte Rampling als Dorrie
- Jessica Harper als Daisy
- Marie-Christine Barrault als Isobel
- Tony Roberts als Tony
- Daniel Stern als Actor
- Amy Wright als Shelley
- Helen Hanft als Vivian Orkin
- John Rothman als Jack Abel
- Eli Mintz als Old Man
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Verfügbarkeit
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