Die letzte Nacht des Boris Gruschenko (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Woody Allen |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-06-10 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 20.173.742 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (992 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein russisches Dorf zu der Zeit, in der Frankreich unter Napoleon Europa in Atem hält. Dort lebt Boris Gruschenko, besessen von zwei Dingen: vom Tod und von seiner Cousine Sonia. Sonia allerdings zieht Iwan vor, einen von Boris' Brüdern. Als Iwan heiratet, gibt Sonia aus Trotz einem reichen Fischhändler das Jawort. Boris wiederum wird von seiner Familie gedrängt, in die Armee einzutreten und gegen das napoleonische Frankreich zu kämpfen — und wird dort auf unerklärliche Weise zum Kriegshelden. Obwohl er ein überzeugter Pazifist ist, wird ausgerechnet er das Schicksal Europas in Händen halten.
Entstehungsgeschichte
Woody Allen führte Regie und spielt zugleich die Hauptrolle; der Film erschien 1975. An seiner Seite sind Diane Keaton, Harold Gould und Olga Georges-Picot zu sehen. Die Freigabe gilt ab 16 Jahren. Der englische Titel lautet Love and Death.
Hinter den Kulissen
Komödie und Historie sind eine Kombination, die sich gegenseitig braucht: Der historische Rahmen — russisches Dorfleben, Feldzug, Napoleon — liefert das Material, das die Komödie verdreht. Die Anlage folgt einer Figur, die für ihre Umgebung denkbar ungeeignet ist. Ein Mann, der unablässig über den Tod grübelt, gerät in einen Krieg; ein Pazifist wird zum Helden erklärt für etwas, das er nie gewollt hat. Aus dieser Fallhöhe entsteht die Komik, während die Geschichte um Sonia parallel weiterläuft und nie zur Ruhe kommt. Der deutsche Titel rückt eine einzelne Nacht in den Vordergrund und verschiebt damit die Gewichtung gegenüber dem englischen, der die beiden großen Themen gleich beim Namen nennt.
Einordnung & Wirkung
7,5 von 10 bei einigen hundert abgegebenen Stimmen ist ein hoher Wert, auch wenn die Zahl der Rückmeldungen überschaubar bleibt. 51 Jahre nach dem Erscheinen ist der Abstand doppelt: Der Film ist selbst Vergangenheit und erzählt zugleich von einer weit zurückliegenden Zeit. Innerhalb der Komödie gehört er zu den Arbeiten, die ein ernstes Thema — die Furcht vor dem Tod — im Gewand des Scherzes verhandeln.
Bilder








Besetzung & Stab
- Woody Allen als Boris Grushenko
- Diane Keaton als Sonja
- Harold Gould als Anton Inbedkov
- Olga Georges-Picot als Countess Alexandrovna
- Zvee Scooler als Father
- Despo Diamantidou als Mother
- Sol Frieder als Voskovec
- Jessica Harper als Natasha
- Lloyd Battista als Don Francisco
- Alfred Lutter als Young Boris
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Verfügbarkeit
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