Midnight in Paris (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Woody Allen |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-05-11 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 17.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 151.119.219 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (7.865 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Gil Pender schreibt Drehbücher, an denen ihm nichts liegt, und arbeitet an einem Roman, den seine Verlobte für eine Verirrung hält. Beide sind mit deren Eltern in Paris.
Nachts um zwölf hält vor ihm ein alter Peugeot, und die Insassen nehmen ihn mit. Er landet in den 1920er Jahren, bei Zelda und F. Scott Fitzgerald, bei Hemingway, Gertrude Stein, Picasso und Dalí. Als er dort eine Frau kennenlernt, die sich ihrerseits in die 1890er zurücksehnt, wird die Pointe deutlich: Jede Zeit hält eine frühere für die bessere.
Entstehungsgeschichte
Woody Allen ging von hinten heran — zuerst stand der Titel fest, dann die Handlung. Als Vorlage für die Zeichnung der Zeit diente unter anderem Hemingways "Paris, ein Fest fürs Leben".
Die Hauptfigur wurde für Owen Wilson umgeschrieben: Aus einem Intellektuellen von der Ostküste wurde ein Kalifornier. Carla Bruni, Sängerin und Ehefrau des damaligen französischen Präsidenten, spielte eine Museumsführerin — ihre erste Filmrolle.
Hinter den Kulissen
Die Dreharbeiten begannen im Juli 2010; es war Allens erster vollständig in Paris gedrehter Film. Aufgenommen wurde unter anderem in Giverny, auf dem Montmartre, in Versailles und an Notre-Dame.
Der Film beginnt mit einer dreieinhalbminütigen Folge von Stadtansichten ohne Handlung und ohne Figuren — Straßen, Brücken, Regen, Nachtbeleuchtung. Die Sequenz zitiert bewusst die Eröffnung von "Manhattan" und setzt Paris an dieselbe Stelle.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 152 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 17 Millionen, und war damit der erfolgreichste in Allens Laufbahn. Die Besprechungen lagen bei rund dreiundneunzig Prozent Zustimmung.
Er gewann den Oscar für das beste Originaldrehbuch und war zudem als bester Film, für die Regie und für das Szenenbild nominiert. Für Allen, damals fünfundsiebzig, war es die späte Rückkehr in die erste Reihe — und ein Film, dessen Kernaussage der eigenen Nostalgie widerspricht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Owen Wilson als Gil
- Rachel McAdams als Inez
- Kathy Bates als Gertrude Stein
- Kurt Fuller als John
- Adrien Brody als Salvador Dalí
- Carla Bruni als Museum Guide
- Marion Cotillard als Adriana
- Michael Sheen als Paul
- Nina Arianda als Carol
- Tom Hiddleston als F. Scott Fitzgerald
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Verfügbarkeit
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