September 5 (2024)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tim Fehlbaum |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama, Historie |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2024-11-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 852.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (606 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
München, der 5. September 1972, zehnter Wettkampftag der Olympischen Sommerspiele. Es sollten heitere Spiele werden und der Welt das Bild eines neuen, liberalen Deutschlands vermitteln. Um 4.40 Uhr hört die Frühschicht des amerikanischen Senders ABC Schüsse aus dem nahe gelegenen Olympischen Dorf. Eine Gruppe palästinensischer Terroristen hat elf Mitglieder der israelischen Mannschaft als Geiseln genommen. Das ABC-Sports-Team entschließt sich, live über die Geiselnahme zu berichten — gegen den Widerstand der eigenen Nachrichtenabteilung. Erzählt wird damit nicht das Ereignis von außen, sondern die Arbeit derer, die es in dem Moment übertragen, in dem es geschieht.
Entstehungsgeschichte
Der Film von Tim Fehlbaum erschien 2024. Vor der Kamera stehen Peter Sarsgaard, John Magaro, Ben Chaplin und Leonie Benesch. Freigegeben ist er ab zwölf Jahren. Der Stoff beruht auf einer wahren Begebenheit.
Hinter den Kulissen
Thriller, Drama und Historie bilden hier eine ungewöhnlich enge Verbindung, weil der Ausgang historisch bekannt ist und die Spannung dennoch trägt. Möglich wird das durch die Perspektive: Die Erzählung bleibt im Übertragungswagen, bei Menschen, die selbst nicht wissen, was als Nächstes geschieht. Der Konflikt mit der Nachrichtenabteilung verlagert die Frage nach Verantwortung ins Innere der Redaktion — wer darf berichten, worüber, und mit welchen Folgen für die Menschen im Dorf. Die Anlage ist damit die eines Kammerspiels innerhalb eines weltweit beobachteten Ereignisses.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 7,0 von 10 gehört zu den höheren Werten in diesem Umfeld, wobei sich die Stimmenzahl noch im dreistelligen Bereich bewegt und das Bild sich weiter verschieben kann. 2 Jahre nach dem Erscheinen ist die Rezeption ohnehin noch jung. Der Umgang mit dem Stoff verlangt Zurückhaltung: Es geht um reale Opfer, und die gewählte Perspektive stellt die Frage nach dem Umgang der Medien mit ihnen, ohne sie zu beantworten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter Sarsgaard als Roone Arledge
- John Magaro als Geoffrey Mason
- Ben Chaplin als Marvin Bader
- Leonie Benesch als Marianne Gebhardt
- Zinedine Soualem als Jacques Lesgards
- Georgina Rich als Gladys Deist
- Corey Johnson als Hank Hanson
- Marcus Rutherford als Carter Jeffrey
- Daniel Adeosun als Gary Slaughter
- Benjamin Walker als Peter Jennings
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Verfügbarkeit
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