Schachnovelle (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Philipp Stölzl |
|---|---|
| Genre | Historie, Drama, Kriegsfilm, Thriller |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-09-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (164 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Wiener Anwalt Dr. Josef Bartok gerät ins Visier der Nationalsozialisten, die über ihn an die Vermögen gelangen wollen, die er verwaltet. Als er schweigt, wird er isoliert, ohne Kontakt, ohne jede Ablenkung, dem eigenen Kopf ausgeliefert. Kurz bevor die Einsamkeit ihn zermürbt, gelangt er durch eine List an ein Buch mit aufgezeichneten Schachpartien. Aus reiner Not beginnt er, sich die Züge einzuprägen, und macht das Schachspiel zu seinem einzigen Halt gegen die Zelle und den Verstand, der ihm zu entgleiten droht.
Entstehungsgeschichte
„Schachnovelle“ entstand 2021 unter der Regie von Philipp Stölzl. In den Hauptrollen sind Oliver Masucci, Albrecht Schuch, Birgit Minichmayr und Rolf Lassgård zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Historiendrama, Kriegsfilm und Thriller macht deutlich, dass es hier um mehr als ein Kammerspiel über Schach geht: Die politische Bedrohung durch das NS-Regime bildet den Rahmen, innerhalb dessen sich ein psychologisches Drama entfaltet. Dass die Handlung um eine einzelne, isolierte Figur kreist, die sich mit den Mitteln des eigenen Geistes gegen den Verlust der Kontrolle wehrt, verschiebt den Fokus von äußerer Handlung hin zu innerer Zuspitzung. Die Besetzung mit vier profilierten Schauspielern deutet darauf hin, dass neben Bartoks Isolation auch Begegnungen und Konfrontationen mit anderen Figuren Gewicht bekommen, die seine Situation und ihre Auswirkungen greifbar machen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein solides, aber kein überwältigendes Echo ab, wie es bei einem historisch grundierten Drama, das auf psychologische Spannung statt auf spektakuläre Wendungen setzt, nicht ungewöhnlich ist. Seit dem Erscheinen 2021 sind bislang wenige Jahre vergangen, der zeitliche Abstand zur Gegenwart ist entsprechend gering. Innerhalb des Genrefelds aus Historie, Drama, Kriegsfilm und Thriller positioniert sich der Film als Beitrag, der die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus über eine einzelne, introspektive Figur erzählt statt über ein breites historisches Panorama.
Bilder








Besetzung & Stab
- Oliver Masucci als Dr. Josef Bartok
- Albrecht Schuch als Franz-Josef Böhm
- Birgit Minichmayr als Anna Bartok
- Rolf Lassgård als Owen McConnor
- Andreas Lust als Johann Prantl
- Samuel Finzi als Alfred Koller
- Lukas Miko als Gustav Sailer
- Joel Basman als Barkeeper Willem
- Clemens Berndorff als Dr. Swoboda
- Johannes Zeiler als Dr. Fink
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Verfügbarkeit
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