Nordwand (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Philipp Stölzl |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Drama, Action, Historie, Thriller |
| Laufzeit | 126 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-10-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 6.815.056 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (318 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Sommer 1936 träumen Bergsteiger aus ganz Europa davon, als Erste die berühmte Nordwand des Eiger zu durchsteigen. Auch Toni Kurz und Andi Hinterstoisser, zwei der stärksten Alpinisten Deutschlands, denken an nichts anderes. Sie sind überzeugt, es schaffen zu können, obwohl frühere Versuche in einer Tragödie geendet haben. Wer zuerst oben ankommt, gewinnt nicht nur Ansehen, sondern auch olympisches Gold.
Am Fuß der Wand treffen die beiden unerwartet auf Luise, eine frühere Liebe von Toni. Sie arbeitet inzwischen als Journalistin und ist mit ihrem Kollegen Arau angereist, einem Anhänger des Regimes, um über die Erstbesteigung zu berichten. Toni liebt Luise noch immer, doch sie scheint sich zu dem charmanten Arau hingezogen zu fühlen. Niedergeschlagen steigt Toni mit Andi in die Wand ein, dicht gefolgt von den beiden Österreichern Willy Angerer und Edi Rainer. Anfangs kommen beide Seilschaften gut voran.
Entstehungsgeschichte
Philipp Stölzl führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 2008. Vor der Kamera stehen Benno Fürmann, Florian Lukas, Johanna Wokalek und Georg Friedrich. Das Publikum ab 12 Jahren darf die Besteigung verfolgen.
Hinter den Kulissen
Abenteuer, Drama, Action, Historie und Thriller kommen hier zusammen, und diese Breite ergibt sich fast zwangsläufig aus dem Stoff. Die Kletterpartie liefert Abenteuer und körperliche Spannung, der Wettlauf der Seilschaften einen Thrillermoment, die Liebesgeschichte um Luise den dramatischen Unterbau.
Die historische Einbettung verleiht der Geschichte eine zusätzliche Ebene. Ein Journalist, der dem Regime nahesteht, und eine olympische Medaille als Lohn machen aus dem sportlichen Wagnis auch eine politisch aufgeladene Angelegenheit. Die Bergsteiger kämpfen damit nicht nur gegen Fels und Wetter, sondern stehen zugleich unter dem Blick einer Öffentlichkeit, die ihren Erfolg vereinnahmen will. Das Dreieck aus Toni, Luise und Arau spiegelt diesen Gegensatz zwischen den Männern am Berg und den Beobachtern im Tal.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 erreicht der Film eine deutlich überdurchschnittliche Bewertung. Die Stimmenbasis liegt im mittleren dreistelligen Bereich und ist damit noch nicht sehr breit, das Urteil fällt aber klar positiv aus.
18 Jahre nach dem Erscheinen behauptet sich das Werk im Feld der Bergfilme als ernsthafte Verbindung von Abenteuer und Zeitgeschichte, die das Wagnis am Berg nicht vom Umfeld seiner Epoche trennt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Benno Fürmann als Toni Kurz
- Florian Lukas als Andreas Hinterstoisser
- Johanna Wokalek als Luise Fellner
- Georg Friedrich als Edi Rainer
- Simon Schwarz als Willy Angerer
- Ulrich Tukur als Henry Arau
- Erwin Steinhauer als Emil Landauer
- Branko Samarovski als Albert von Allmen
- Petra Morzé als Elisabeth Landauer
- Hanspeter Müller als Schlunegger
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Verfügbarkeit
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