Saw (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Wan |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 10 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-10-16 |
| Budget | 5.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (690 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
David arbeitet als Pfleger in einem Krankenhaus. Was ihm zugestoßen ist, erfährt das Publikum nicht in der Reihenfolge der Ereignisse, sondern aus seinem eigenen Mund: Im Verhör sitzt er einem Polizisten gegenüber und schildert, wie er entführt wurde und sich anschließend in einem Spiel wiederfand, bei dem es um Leben und Tod ging. Die Erzählung läuft damit doppelt — als Bericht im Verhörraum und als das, was dieser Bericht heraufbeschwört. Der Rahmen verrät zugleich, dass David den Vorgang überstanden hat; alles Weitere, auch der Ausgang des Spiels, bleibt in der knappen Beschreibung offen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte James Wan; 2003 kam die Arbeit heraus, ein australischer Horror-Kurzfilm von neuneinhalb Minuten Länge, der als Vorläufer der späteren Saw-Reihe gilt. Vor der Kamera stehen Leigh Whannell, Paul Moder, Katrina Mathers und Dean Francis.
Hinter den Kulissen
Horror und Thriller greifen hier ineinander: Der Thriller liefert die Verhörsituation und die Frage, was wirklich geschah, der Horror das, was in der Erinnerung des Pflegers steckt. Die Kürze zwingt zur Auslassung — bei einer Laufzeit von wenigen Minuten bleibt kein Raum für Vorgeschichte, Nebenfiguren oder Erklärungen. Vier Namen genügen für eine Anlage, die im Wesentlichen zwei Räume kennt: den Verhörraum und den Ort der Gefangenschaft. Auch die Erzählperspektive folgt daraus: Alles, was das Publikum über die Entführung erfährt, ist zugleich eine Aussage gegenüber der Polizei und damit ein Bericht, dem man glauben kann oder auch nicht.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,0 von 10 fällt für eine so kurze Arbeit bemerkenswert stabil aus, beruht aber auf einer Basis von einigen hundert Stimmen und damit auf einem Publikum, das den Kurzfilm gezielt gesucht haben dürfte. 23 Jahre nach dem Erscheinen richtet sich das Interesse daran vor allem auf die Keimzelle eines Stoffes, der später weitergeführt wurde. Im Horrorkurzfilm steht die Arbeit für eine Machart, die mit minimalen Mitteln eine geschlossene Situation aufbaut und den Zuschauer auf das Wenige verweist, was gezeigt und gesagt wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Leigh Whannell als David
- Paul Moder als Cop
- Katrina Mathers als Nurse
- Dean Francis als Body
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Verfügbarkeit
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