Saw (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Wan |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Krimi |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-10-01 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 1.200.000 $ |
| Einspielergebnis | 104.045.735 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (10.334 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Männer wachen in einem verdreckten Badezimmer auf, jeder mit einer Kette am Fußgelenk an gegenüberliegenden Rohren. Zwischen ihnen liegt eine Leiche mit einer Waffe und einem Tonbandgerät in der Hand. Der eine ist der Fotograf Adam, der andere der Onkologe Lawrence Gordon.
Die Aufnahmen erklären die Regel: Gordon muss Adam bis sechs Uhr töten, sonst stirbt seine Familie. Beide finden Sägen, mit denen sich die Ketten nicht durchtrennen lassen — wohl aber Knochen. Parallel dazu läuft eine Polizeiermittlung gegen einen Täter, der seine Opfer nicht tötet, sondern in Situationen bringt, in denen sie über ihr eigenes Überleben entscheiden.
Entstehungsgeschichte
James Wan und Leigh Whannell lernten sich an der Filmhochschule in Melbourne kennen und suchten nach einem Stoff, den sie mit sehr wenig Geld umsetzen konnten. Vorbilder waren "Blair Witch Project" und Darren Aronofskys "Pi" — Filme, die aus einer engen Ausgangslage entstehen. Wans Vorschlag: zwei Darsteller in einem Raum, dazwischen eine Leiche.
Whannell hat beschrieben, wie der Titel entstand: Er schlug sein Notizbuch auf und schrieb das Wort. Die Figur Jigsaw kam Monate später dazu, als er während einer Phase gesundheitlicher Sorgen darüber nachdachte, was jemand mit einer tödlichen Diagnose tun würde — und auf einen Mann kam, der anderen über Prüfungen beibringen will, ihr Leben wertzuschätzen.
Hinter den Kulissen
In Australien fand sich keine Finanzierung. Wan und Whannell drehten daraufhin mit rund 5.000 Dollar einen Kurzfilm, der die Umkehrfalle zeigt. Produzent Gregg Hoffman beschrieb seine Reaktion so, dass ihm nach zwei bis drei Minuten der Kiefer heruntergeklappt sei — der Kurzfilm sicherte den beiden nicht nur die Finanzierung, sondern auch künstlerische Kontrolle und Gewinnbeteiligung.
Gedreht wurde ab dem 22. September 2003 in achtzehn Tagen mit einem Budget von rund 1,2 Millionen Dollar. Whannell spielte Adam selbst, weil kein Geld für einen weiteren Darsteller da war. Kameramann David A. Armstrong drehte den gesamten Film aus der Hand, ohne Stativ und ohne Fahrwagen. Cary Elwes bewältigte täglich zwölf bis sechzehn Drehbuchseiten.
Einordnung & Wirkung
Der Film startete mit rund 18,2 Millionen Dollar und spielte weltweit etwa 104 Millionen ein — für die Kosten ein außergewöhnliches Verhältnis.
Die Kritik war gespalten: Lob für die Konstruktion, Vorwürfe wegen der Gewaltdarstellung. Der Film löste gemeinsam mit "Hostel" die Debatte über das sogenannte Folterkino aus, die das Genre über Jahre prägte. Whannell hat sich dazu pragmatisch geäußert — der Begriff habe ihm immerhin eine Laufbahn ermöglicht. Die Reihe umfasst inzwischen zehn Filme; die Schlusswendung mit der Leiche, die aufsteht, gehört zu den bekanntesten des Genres.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tobin Bell als John Kramer / Jigsaw
- Cary Elwes als Dr. Lawrence Gordon
- Leigh Whannell als Adam Radford
- Danny Glover als David Tapp
- Monica Potter als Alison Gordon
- Ken Leung als Detective Steven Sing
- Makenzie Vega als Diana Gordon
- Michael Emerson als Zep Hindle
- Shawnee Smith als Amanda Young
- Dina Meyer als Allison Kerry
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Verfügbarkeit
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