Satanas - Das Schloss der blutigen Bestie (1964)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roger Corman |
|---|---|
| Genre | Drama, Horror |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1964-09-16 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (378 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Prinz Prospero herrscht mit Grausamkeit. Das Kreuz ist für ihn nur das lächerliche Symbol einer Gottheit, die es nicht mehr gibt. Sein Gott ist Satanas, der Herr der Fliegen, der Teufel. Seine Untertanen tyrannisiert und quält er, und nur selten wagt jemand Widerstand, etwa die Bauern Ludovico, Vater der jungen Francesca, und Gino.
Im Land wütet eine Seuche, der „Rote Tod“. Aus Angst vor ihr hat sich Prospero in seiner Burg verschanzt und feiert dort ein wildes Maskenfest, auf dem die Farbe Rot verboten ist. Francesca befindet sich an seiner Seite, denn der Prinz hat ein besonderes Interesse an ihr. Seine Gattin Juliana beobachtet das voller Eifersucht.
Inzwischen sind Ludovico und Gino, Francescas Verlobter, gefangen genommen worden. Prospero will nur einen von beiden verschonen, und Francesca soll die Wahl treffen. Juliana wittert die Gelegenheit, ihre Rivalin loszuwerden, und bereitet eine Flucht vor. Doch der Prinz kommt dem Plan auf die Spur.
Entstehungsgeschichte
Roger Corman führte Regie bei diesem Film von 1964. Vincent Price, Hazel Court, Jane Asher und David Weston gehören zur Besetzung. Der englische Titel „The Masque of the Red Death“ greift das Maskenfest und die Seuche direkt auf, die den Rahmen der Handlung bilden.
Hinter den Kulissen
Drama und Horror treffen aufeinander, und die Geschichte nutzt beide Seiten. Der Horror speist sich aus Prosperos Teufelsverehrung, seiner Grausamkeit und der tödlichen Seuche. Das Drama entsteht aus den menschlichen Verstrickungen: Eifersucht, eine erzwungene Entscheidung über Leben und Tod und eine Intrige innerhalb der Burg.
Die Anlage arbeitet mit starken Gegensätzen. Drinnen wird gefeiert, draußen geht die Seuche um. Ein Herrscher verbannt eine Farbe von seinem Fest, während die tödliche Krankheit genau diese Farbe im Namen trägt. Die abgeschottete Burg wird so zum Sinnbild einer Macht, die glaubt, sich dem Schicksal der anderen entziehen zu können.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,6 von 10 spricht für ein insgesamt positives Echo. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen, einer überschaubaren Grundlage.
Mit einem Abstand von 62 Jahren zum Erscheinungsjahr zählt der Film zu den älteren Werken des Horrorkinos. Er steht für eine Spielart des Genres, die den Schrecken mit Masken, Burgmauern und höfischer Intrige verbindet und das Grauen ebenso aus moralischer Verderbtheit wie aus einer äußeren Bedrohung bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vincent Price als Prince Prospero
- Hazel Court als Juliana
- Jane Asher als Francesca
- David Weston als Gino
- Nigel Green als Ludovico
- Patrick Magee als Alfredo
- Paul Whitsun-Jones als Scarlatti
- Robert Brown als Guard
- Julian Burton als Señor Veronese
- David Davies als Lead Villager
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Verfügbarkeit
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