Sag niemals nie (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Irvin Kershner |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Action, Thriller |
| Laufzeit | 134 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-10-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 36.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 160.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (1.685 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach zwölf Jahren wird James Bond zur Erholung in ein Sanatorium geschickt. Dort beobachtet er zufällig etwas, das er nicht sehen sollte.
Dahinter steht SPECTRE mit dem Vorhaben „Tränen von Allah": Zwei Atomsprengköpfe sollen gestohlen und für Lösegeld eingesetzt werden. Bond wird nach Nassau geschickt, arbeitet mit dem CIA-Mann Felix Leiter zusammen und schleust sich auf die Jacht von Maximilian Largo ein.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist Ian Flemings Roman „Feuerball". Kevin McClory besaß Teilrechte daran und erlangte das Recht auf eine Neuverfilmung — musste sich dabei aber eng an die Vorlage halten.
Regie führte Irvin Kershner; Sean Connery hatte bei der Wahl des Regisseurs Mitspracherecht. Das Drehbuch schrieb Lorenzo Semple Jr.
Sean Connery spielt James Bond, Klaus Maria Brandauer den Maximilian Largo, Barbara Carrera die Fatima Blush, Kim Basinger die Domino Petachi, Max von Sydow den Ernst Stavro Blofeld, Bernie Casey den Felix Leiter, Edward Fox den M, Alec McCowen den Q, Pamela Salem die Miss Moneypenny und Rowan Atkinson den Nigel Small-Fawcett.
Produziert wurde der Film von Jack Schwartzman bei Taliafilm — nicht bei Eon Productions, was in der Reihe ein Sonderfall ist. Die Kamera führte Douglas Slocombe, die Musik stammt von Michel Legrand, der nur sechs bis acht Wochen zur Verfügung hatte; den Titelsong singt Lani Hall.
Gedreht wurde ab dem 27. September 1982 bis 1983 auf den Bahamas, in Südfrankreich, Spanien, Malta, Monaco, Florida und in den Elstree Studios. Das Budget betrug rund 36 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein Rechtsfall, der zum Film wurde. Weil Kevin McClory Teilrechte am Stoff „Feuerball" hielt, konnte er eine Neuverfilmung durchsetzen — außerhalb der Reihe, mit anderer Produktionsfirma und ohne die Beteiligten, die sonst dazugehören.
Der Streit ging nach Drehschluss weiter. Eon Productions versuchte, die Veröffentlichung zu verhindern, mit der Begründung, der Film halte sich nicht eng genug an die Vorlage — ohne Erfolg.
Der Titel ist der Kommentar dazu. Sean Connery kehrte in eine Rolle zurück, von der er sich verabschiedet hatte; „Sag niemals nie" bezieht sich auf ihn selbst, nicht auf die Handlung.
Michel Legrands knappe Verfügbarkeit von sechs bis acht Wochen ist der letzte Hinweis auf die Sonderstellung dieser Produktion: Sie musste sich aus dem zusammensetzen, was verfügbar war.
Einordnung & Wirkung
Bei rund 36 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit etwa 160 Millionen ein, davon über 55 Millionen in den USA.
Das Lexikon des internationalen Films nannte ihn eine Neuverfilmung, die über weite Strecken die üblichen Materialschlachten aneinanderreihe, bei abwechslungsreichem Beginn.
Im Rückblick fallen die Urteile auseinander. 2012 setzten ihn die Leser des 007 Magazine auf Platz 22 von 24; Rolling Stone führte ihn auf Platz 13 von 24. Der Stern vergab drei von fünf Sternen.
Diese Spanne hat mit dem Sonderstatus zu tun. Wer den Film als Teil der Reihe misst, bewertet ihn anders als jemand, der ihn als eigenständige Produktion nimmt — und beide Lesarten sind hier gleichermaßen begründbar.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sean Connery als James Bond
- Klaus Maria Brandauer als Maximilian Largo
- Max von Sydow als Ernst Stavro Blofeld
- Barbara Carrera als Fatima Blush
- Kim Basinger als Domino Petachi
- Bernie Casey als Felix Leiter
- Alec McCowen als Q 'Algy' Algernon
- Edward Fox als M
- Pamela Salem als Miss Moneypenny
- Rowan Atkinson als Nigel Small-Fawcett
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