RoboCop 2 (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Irvin Kershner |
|---|---|
| Genre | Action, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-06-22 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 35.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 45.681.173 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (2.205 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Detroit droht im Chaos zu versinken. Auf den Straßen regiert nackte Gewalt, neue Designerdrogen wie „Nuke“ finden reißenden Absatz, und die Polizei greift gar nicht erst ein. Wer überhaupt noch Streife geht, sind RoboCop und seine Partnerin Anne Lewis. Doch auch dieser Zustand ist nicht gesichert: Der Megakonzern OCP, der RoboCop einst konstruieren ließ, arbeitet bereits an einem verbesserten Nachfolge-Modell. Der Gegner steht damit nicht nur auf der Straße, sondern ebenso in den Büros derer, die ihn geschaffen haben. RoboCop sieht sich einem verbitterten Krieg an mehreren Fronten gleichzeitig ausgesetzt.
Entstehungsgeschichte
Irvin Kershner übernahm die Regie des 1990 erschienenen Films. Genannt werden Peter Weller, Nancy Allen, Tom Noonan und Belinda Bauer. Die Freigabe ab 18 Jahren macht deutlich, dass die Darstellung der Gewalt nicht abgemildert wird.
Hinter den Kulissen
Action, Science Fiction und Thriller sind hier eng verzahnt. Die Science Fiction liefert die Voraussetzung — ein Polizist, der zugleich Produkt eines Konzerns ist —, der Thriller den Druck, der aus dieser doppelten Abhängigkeit entsteht, und die Action die Form, in der beides verhandelt wird. Bemerkenswert ist, wie die Anlage den eigentlichen Konflikt verschiebt: Nicht die Kriminellen sind das schwerste Problem, sondern der Eigentümer der Hauptfigur. Eine Stadt, in der die Polizei nicht mehr eingreift, und ein Unternehmen, das Ordnung als Produkt begreift, ergeben zusammen ein düsteres Bild von Zuständigkeit. Die Droge mit dem Namen „Nuke“ setzt den Ton dieser Welt, noch bevor eine einzige Figur sie beschreibt.
Einordnung & Wirkung
6,0 von 10 Punkte bei mehreren tausend Stimmen ergeben ein geteiltes, insgesamt aber freundliches Urteil. Der Wert liegt über der Mitte und beschreibt einen Film, der sein Publikum bedient, ohne es geschlossen zu überzeugen. 36 Jahre nach dem Erscheinen liest sich die Verbindung aus zerfallender Stadt, ausgelagerter Sicherheit und maschinellem Gesetzeshüter weniger als Zukunftsentwurf denn als Zuspitzung. Innerhalb seines Genres steht der Titel für eine Spielart der Science Fiction, die ihre Bilder aus dem Verfall bezieht statt aus dem technischen Versprechen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter Weller als RoboCop
- Nancy Allen als Officer Anne Lewis
- Tom Noonan als Cain
- Belinda Bauer als Dr. Juliette Faxx
- Willard E. Pugh als Mayor Kuzak
- Dan O'Herlihy als The Old Man
- Felton Perry als Donald Johnson
- Gabriel Damon als Hob
- Galyn Görg als Angie
- Stephen Lee als Duffy
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Verfügbarkeit
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