Rufmord - Jenseits der Moral (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rod Lurie |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 126 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-10-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 22.428.990 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (274 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Präsident Jackson Evans möchte mit Senatorin Laine Hanson erstmals eine Frau als Vizepräsidentin nominieren. Für Hanson ist das die Erfüllung eines politischen Ziels, doch nicht alle in Washington begrüßen die Entscheidung. Shelly Runyon, Anführer des republikanischen Lagers, sieht in der Personalie eine Gelegenheit zum Angriff und bringt eine Geschichte aus Hansons Studienzeit ins Spiel: eine Orgie, an der sie betrunken teilgenommen haben soll. Für die alte Garde im Kongress ein willkommener Anlass, ihre Eignung infrage zu stellen. Hanson steht damit nicht nur vor einer politischen, sondern auch vor einer persönlichen Bewährungsprobe, in der sie sich gegen Vorurteile und Machtinteressen behaupten muss, ohne dass der Ausgang dieses Kampfes hier vorweggenommen wird.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand im Jahr 2000 unter der Regie von Rod Lurie. In den zentralen Rollen sind Joan Allen als Laine Hanson, Gary Oldman als Shelly Runyon, Jeff Bridges als Präsident Evans und Christian Slater zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Thriller passt zu einem Stoff, der seine Spannung nicht aus äußerer Action, sondern aus Machtverhältnissen, Intrigen und moralischen Zuschreibungen bezieht. Dass eine private Episode aus der Vergangenheit einer Politikerin zur Waffe im politischen Ringen wird, macht deutlich, wie stark der Film das Verhältnis von öffentlichem Amt und persönlicher Lebensgeschichte verhandelt. Die Besetzung mit Allen, Oldman, Bridges und Slater deutet auf ein Ensemble hin, das auf Dialog und Konfrontation statt auf äußere Handlung setzt, passend zu einem Setting, das sich zwischen Senat, Weißem Haus und Hinterzimmern politischer Verhandlungen bewegt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von rund 273 Wertungen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit dem Erscheinungsjahr 2000 sind inzwischen mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, in denen politische Dramen um Amt, Geschlecht und Skandal ein wiederkehrendes Sujet geblieben sind. Innerhalb dieses Feldes zählt der Film zu jenen Beiträgen, die den Blick weniger auf Sachpolitik als auf die persönlichen Kosten öffentlicher Macht richten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Joan Allen als Laine Hanson
- Gary Oldman als Shelly Runyon
- Jeff Bridges als President Jackson Evans
- Christian Slater als Reginald Webster
- Sam Elliott als Kermit Newman
- William L. Petersen als Jack Hathaway
- Saul Rubinek als Jerry Tolliver
- Philip Baker Hall als Oscar Billings
- Robin Thomas als William Hanson
- Kathryn Morris als Paige Willomina
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Verfügbarkeit
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