Rod Lurie
Werdegang
Rod Lurie ist ein israelisch-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und ehemaliger Filmkritiker, geboren am 15. Mai 1962. Sein erster Schritt als Regisseur und Autor war der Low-Budget-Politthriller „Deterrence" von 1999, in dem Kevin Pollak den ersten jüdischen Präsidenten der Vereinigten Staaten spielte. In mehreren seiner Filme tauchen Figuren auf, die fiktive Absolventen der Militärakademie West Point sind, darunter Präsident Jackson Evans, der Gefängnisinsasse Lt. Gen. Eugene Irwin, FBI-Agentin Paige Van Doren und der Vizepräsidentschaftskandidat Gen. Warren Keaton.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sechs Titel von Rod Lurie als Regisseur verzeichnet, allesamt Kinofilme, keine Serien. Die Spanne reicht von „Rufmord - Jenseits der Moral" (2000) bis „The Outpost - Überleben ist alles" (2020), also zwanzig Jahre Schaffenszeit. Der erste Titel entstand, als Lurie 38 Jahre alt war, der jüngste, als er 58 war. Genretechnisch überwiegen Drama, Thriller und Action, ergänzt durch Kriegsfilm und Historie – ein Schwerpunkt, der zu Stoffen wie „Die letzte Festung" (2001) und „The Outpost" passt, die militärische und institutionelle Konflikte in den Mittelpunkt stellen.
Einordnung
Die sechs Titel bewegen sich bei uns zwischen 5,9 und 7,2 von 10, im Schnitt 6,6. „Die letzte Festung" erhält mit 7,2 die beste Bewertung, „Straw Dogs - Wer Gewalt sät" (2011) mit 5,9 die niedrigste. Die übrigen Titel liegen mit Werten zwischen 6,3 und 6,9 recht nah beieinander, was auf eine insgesamt gleichmäßige, mittlere bis leicht überdurchschnittliche Bewertung seines Filmschaffens im Katalog hindeutet. Zwischen dem ältesten und dem neuesten bewerteten Titel liegen zwei Dekaden.