Rosewood Burning (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Singleton |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Action, Thriller |
| Laufzeit | 136 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-02-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 30.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 13.130.349 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (123 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Anfang Januar 1923 gerät die schwarze Gemeinde von Rosewood in Florida ins Visier weißer Bewohner einer Nachbarstadt. Auslöser ist die Lüge einer weißen Frau, die von ihrem Liebhaber geschlagen wurde und aus Angst vor ihrem Ehemann behauptet, ein Schwarzer habe sie angegriffen. Der Sheriff hegt Zweifel an dieser Version, doch sie kommt vielen gelegen, weil sie bestehenden Ressentiments freien Lauf lässt. Innerhalb weniger Tage wird die Stadt niedergebrannt, Bewohner werden getötet. Ein Mann, der erst kürzlich nach Rosewood gekommen ist und nach seinem Einsatz im Ersten Weltkrieg dort sesshaft werden wollte, stellt sich den Angreifern entgegen und versucht, so viele Menschen wie möglich zu retten. Dabei sucht er die Hilfe des einzigen weißen Kaufmanns der Stadt, der zwischen Loyalität zu seiner eigenen Gemeinschaft und der Wahrheit schwankt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1997 unter der Regie von John Singleton und beruht auf einer wahren Begebenheit. In den Hauptrollen sind Ving Rhames, Jon Voight, Don Cheadle und Bruce McGill zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Historie, Action und Thriller zeigt, dass der Stoff nicht allein als nüchterne Nacherzählung angelegt ist, sondern auch mit den Mitteln des Actionkinos Spannung und Bedrohung vermittelt. Der Hinweis auf eine wahre Begebenheit setzt den Rahmen: Die Geschichte greift ein historisches Ereignis auf und verknüpft es mit erzählerischen Figuren wie dem Kriegsveteranen und dem zwischen den Fronten stehenden Kaufmann, um die Dynamik von Vorurteil, Lüge und Gewalt greifbar zu machen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 1997 sind mittlerweile 28 Jahre vergangen. Innerhalb historischer Dramen, die sich mit rassistischer Gewalt in der US-Geschichte auseinandersetzen, reiht sich der Titel durch seine Actionelemente in eine Erzählweise ein, die dramatische Zuspitzung sucht, statt rein dokumentarisch zu verfahren.
Bilder


Besetzung & Stab
- Ving Rhames als Mann
- Jon Voight als John Wright
- Don Cheadle als Sylvester Carrier
- Bruce McGill als Duke Purdy
- Loren Dean als James Taylor
- Elise Neal als Beulah (Scrappie)
- Michael Rooker als Sheriff Walker
- Robert Patrick als Lover
- Esther Rolle als Aunt Sarah
- Catherine Kellner als Fanny Taylor
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Verfügbarkeit
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