Romanzo criminale (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michele Placido |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama |
| Laufzeit | 152 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-09-30 |
| Budget | 818.418 $ |
| Einspielergebnis | 4.851.244 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (700 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rom in den achtziger Jahren. Drei junge Kriminelle – Libanés, Frío und Dandy – entführen mit Hilfe einer zusammengewürfelten Bande einen reichen Eigentümer und töten ihn brutal. Zu der Bande gehört El Negro, ein Extremist, der sich für den letzten Samurai hält. Das Lösegeld stecken sie in den Heroinhandel. So entsteht eine erbarmungslose kriminelle Organisation, die ihre Rivalen ausschaltet, den Drogenhandel vollständig kontrolliert und sich mit der Mafia verbündet. Zugleich genießt sie den Schutz gesichtsloser Männer, denen der Staat die schmutzige Arbeit überlässt. Die Behörden sind unterdessen mit dem Terrorismus der Brigadas Rojas beschäftigt und unterschätzen die Lawine aus Gewalt und schmutzigem Geld, die Rom überschwemmt.
Entstehungsgeschichte
Michele Placido verantwortete die Regie des 2005 erschienenen Films. Die Besetzung nennt Kim Rossi Stuart, Anna Mouglalis, Stefano Accorsi und Pierfrancesco Favino – vier Namen für ein Ensemblestück, in dem keine Figur die Geschichte allein tragen muss.
Hinter den Kulissen
Krimi und Drama stehen nebeneinander, und beide Etiketten sind hier gleich gewichtig. Der Krimianteil liefert das Gerüst eines Aufstiegs: Entführung, Startkapital, Expansion, Verdrängung der Konkurrenz, Bündnis mit der übergeordneten Macht. Der Dramenanteil bindet diesen Aufstieg an drei Figuren, die als Freunde beginnen und deren Verhältnis unter dem wachsenden Einfluss nicht unverändert bleiben kann. Bemerkenswert ist die zweite Ebene: Die Bande handelt nicht im luftleeren Raum, sondern in einem Staat, der anderweitig beschäftigt ist und dessen Schutzleistungen selbst Teil des Geschäfts werden. Die Chronik einer Organisation wird damit zugleich eine Beschreibung ihres Umfelds.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,1 von 10 liegt deutlich über der Mitte, bei einer Bewertungsbasis im dreistelligen Bereich. 21 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für jene Form des Kriminaldramas, die den Werdegang einer Bande über Jahre verfolgt und dabei die politische Lage mitverhandelt.
Bilder

Besetzung & Stab
- Kim Rossi Stuart als Freddo
- Anna Mouglalis als Patricia / Cinzia
- Stefano Accorsi als Commissario Scialoja
- Pierfrancesco Favino als Libano
- Claudio Santamaria als Dandi
- Riccardo Scamarcio als Nero
- Jasmine Trinca als Roberta
- Toni Bertorelli als La Voce
- Gigi Angelillo als Zio Carlo
- Antonello Fassari als Ciro Buffoni
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Verfügbarkeit
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