7 Minuti (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michele Placido |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-11-03 |
| Einspielergebnis | 593.966 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (165 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine italienische Textilfabrik wechselt den Besitzer: Eine multinationale Gesellschaft übernimmt die Mehrheit der Anteile. Entlassungen scheinen zunächst nicht vorgesehen, die Belegschaft atmet auf. Doch im Vertrag findet sich eine unscheinbare Klausel, die der Betriebsrat absegnen soll: Die Mittagspause wird um sieben Minuten gekürzt. Elf Frauen aus dem Fabrikrat müssen darüber entscheiden, stellvertretend für alle Beschäftigten. Was als formale Abstimmung beginnt, entwickelt sich zu einer offenen Debatte, in der nach und nach die persönlichen Geschichten der Frauen sichtbar werden, geprägt von Hoffnungen und Erinnerungen. Wie die Abstimmung ausgeht, bleibt hier unerwähnt.
Entstehungsgeschichte
Michele Placido führte bei diesem 2016 entstandenen Drama Regie und übernahm zugleich eine Rolle vor der Kamera. Zur Besetzung gehören Cristiana Capotondi, Ambra Angiolini sowie Donato Placido. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte konzentriert sich auf eine einzige Verhandlungssituation und verlagert das eigentliche Drama in Gespräche, Rückblenden und die Zwischentöne einer Gruppe von Frauen, die gemeinsam über etwas scheinbar Kleines entscheiden müssen. Dass die Erzählung sich an einer einzigen Klausel entzündet – sieben Minuten Mittagspause –, macht deutlich, wie sehr der Film das Große im Kleinen sucht: Arbeitsbedingungen, Solidarität und individuelle Lebensgeschichten verschränken sich in einer einzigen Sitzung. Die reine Frauenbesetzung im Zentrum der Handlung, ergänzt um wenige männliche Nebenfiguren, unterstreicht, dass es um kollektive weibliche Erfahrung geht, nicht um einen einzelnen Konflikt zwischen Individuen. Das Genre Drama wird hier weniger über äußere Ereignisse als über Dialog und Erinnerung entfaltet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überragenden Bereich. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einordnung offenbar viel verschoben hätte. Innerhalb des Dramagenres steht der Film für eine kammerspielartige Erzählweise, die soziale Fragen über persönliche Perspektiven verhandelt, statt sie abstrakt zu verhandeln.
Bilder



Besetzung & Stab
- Cristiana Capotondi als Isabella
- Ambra Angiolini als Greta
- Michele Placido als Michele Varazzi
- Donato Placido als Donato Varazzi
- Gerardo Amato als Gerardo Varazzi
- Fiorella Mannoia als Ornella
- Violante Placido als Marianna
- Ottavia Piccolo als Bianca
- Clémence Poésy als Hira
- Maria Nazionale als Angela
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Verfügbarkeit
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