Engel des Bösen - Die Geschichte eines Staatsfeindes (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michele Placido |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-09-06 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (302 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Italien in den 1970er-Jahren. Renato Vallanzasca rutscht schon mit neun Jahren in die Kriminalität ab, und noch bevor er 27 wird, ist er der berüchtigtste Gangster des Landes. Mit seiner Bande reißt er die Kontrolle über die Mailänder Unterwelt an sich, gestützt auf eine Serie aufsehenerregender Raubüberfälle, Entführungen und Morde.
Dabei geschieht etwas Bemerkenswertes: Die Öffentlichkeit ist von diesem Mann fasziniert. Wegen seines teuflischen Charmes und seines guten Aussehens nennt man ihn „il bel Renè“. Mehrfach wird er gefasst, doch seine waghalsigen Ausbrüche aus dem Gefängnis bringen die Regierung gegen ihn auf, verärgern seine Rivalen und nähren zugleich die Legende, die sich um ihn bildet.
Entstehungsgeschichte
Michele Placido hat die wahre Geschichte 2010 als Spielfilm erzählt. Vor der Kamera stehen Kim Rossi Stuart, Filippo Timi, Valeria Solarino und Moritz Bleibtreu. Freigegeben ist das Werk ab 16 Jahren, was zur Härte der Ereignisse passt, von denen es berichtet: Überfälle, Entführungen und Morde gehören zum Kern des Stoffes.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Krimi und Drama deutet auf einen Film, der sich nicht mit der Mechanik von Überfällen und Fluchten begnügt, sondern den Menschen hinter den Taten ins Zentrum rückt.
Der deutsche Titel setzt einen deutlichen Akzent. „Engel des Bösen“ verbindet Anziehung und Bedrohung in einem einzigen Bild, der Zusatz „Die Geschichte eines Staatsfeindes“ stellt den Konflikt mit dem Staat nach vorn. In dieser Spannung bewegt sich der Stoff: Ein Mann, der raubt, entführt und tötet, wird zugleich als charmanter Held wahrgenommen. Ein Film über einen realen Verbrecher steht damit vor der Aufgabe, diese Faszination zu zeigen, ohne sie einfach zu übernehmen.
Einordnung & Wirkung
Das Publikum vergibt im Schnitt 6,8 von 10 Punkten, ein solides Urteil, das allerdings erst auf wenigen hundert Stimmen ruht und eher eine Tendenz als ein gefestigtes Bild abgibt.
Der Film ist inzwischen 16 Jahre alt. Innerhalb des Kriminalfilms gehört der Titel zu den Gangsterporträts, die ihren Reiz aus realen Ereignissen beziehen und dabei die Frage mitführen, wie viel Glanz ein Film einem Verbrecher zugestehen darf.
Bilder



Besetzung & Stab
- Kim Rossi Stuart als Renato Vallanzasca
- Filippo Timi als Enzo
- Valeria Solarino als Ripalta 'Consuelo' Pioggia
- Moritz Bleibtreu als Sergio
- Paz Vega als Antonella D'Agostino
- Francesco Scianna als Turatello
- Lia Gotti als Carmen
- Gaetano Bruno als Fausto
- Lino Guanciale als Nunzio
- Paolo Mazzarelli als Beppe
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Verfügbarkeit
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