Rollerball (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Norman Jewison |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Drama |
| Laufzeit | 125 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-06-25 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 30.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (645 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 2018 haben Konzernvorstände die Politiker abgelöst, und an die Stelle der Staaten sind sechs weltweite Ressorts getreten: Energie mit Sitz in Houston, dazu Luxus, Ernährung, Wohnen, Kommunikation und Transport. Diese Ordnung verschafft allen Menschen einen bislang unerreichten Lebenskomfort. Doch eine befriedete Gesellschaft braucht ein Ventil für die Gewaltimpulse ihrer Mitglieder. Dafür wurde Rollerball geschaffen, ein sehr brutaler und tödlicher Sport zwischen Hockey, Boxen und American Football, der keine einzelnen Stars zulassen soll. Jonathan E. bricht dieses Tabu, indem er zahllose regellose Spiele überlebt — und stellt damit die Philosophie des Spiels und der ganzen Zukunftsgesellschaft in Frage: „Das Spiel ist größer als der Spieler.“
Entstehungsgeschichte
Norman Jewison inszenierte den 1975 erschienenen Film. James Caan verkörpert die zentrale Figur, John Houseman, Maud Adams und John Beck stehen ihm zur Seite. Die Freigabe erst ab 18 Jahren weist auf die Darstellung der Kämpfe hin.
Hinter den Kulissen
Science-Fiction und Action greifen hier ungewöhnlich eng ineinander, weil das Sportgeschehen zugleich Handlungsmotor und Gesellschaftsentwurf ist. Die Zukunftsordnung wird nicht erklärt, sondern über ihre Institution vorgeführt: Wer die Regeln des Spiels versteht, versteht die Welt, die es hervorgebracht hat. Daraus ergibt sich eine klare Doppelstruktur — Spielszenen auf der einen Seite, Verhandlungen und Andeutungen auf der anderen. Der Konflikt entsteht nicht durch einen Gegner, sondern durch Dauer: Eine Figur, die nicht verliert, wird für ein System gefährlich, das auf Austauschbarkeit angelegt ist. Der zitierte Leitsatz fasst diesen Widerspruch in einem Satz zusammen und dient der Erzählung als Prüfstein.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,3 von 10 liegt die Bewertung im mittleren Bereich, abgestützt auf ein Publikum im dreistelligen Bereich. 51 Jahre nach dem Erscheinen ist die im Film gesetzte Jahreszahl längst überholt, was den Entwurf nicht entwertet, sondern verschiebt: Er liest sich heute weniger als Prognose denn als Modell.
Bilder








Besetzung & Stab
- James Caan als Jonathan E.
- John Houseman als Bartholomew
- Maud Adams als Ella
- John Beck als Moonpie
- Moses Gunn als Cletus
- Pamela Hensley als Mackie
- Barbara Trentham als Daphne
- Shane Rimmer als Rusty, Team Executive
- John Normington als Executive
- Burt Kwouk als Japanese Doctor
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Verfügbarkeit
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